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Typologie am Berg – Pistensau trifft Skihase
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SKIHASE
Erkennungsmerkmale: Nur ganz selten in der neonfarbenen Achtziger-Jahre-Variante, heute an der figurbetonten, zumeist sehr hellen Kleidung und den leicht geröteten Wangen erkennbar. Immer weiblich.
Verbreitungsgebiet: Ischgl, St. Anton, Saalbach-Hinterglemm und andere Après-Ski-Paradiese der Alpen. Dort vor allem an den Schirmbars äußerst zahlreich, meist in Herden.
Profil: Sieht immer verdammt gut aus, allerdings ist der Fahrstil weit weniger ansehnlich. Zwar läuft der S. im Duden unter dem Begriff Skihaserl als "junge Anfängerin im Skilaufen", doch verstehen die meisten darunter eher eine feierfreudige Circe auf Skiern.
Ansehen: Köder für viele andere Kategorien, extrem beliebt, hoher Unterhaltungswert, konsumstark.
Skimodell: Ladycarver mit von Hand eingelegten Blüten, die unter geheimnisvollen Namen wie "Black Magic Attraxion 3" firmieren (nur in Pink erhältlich). Design und Optik haben Vorrang vor Fahreigenschaften.
Fahrstil/Spurenverlauf: Flott, frech, hüftbetont, technisch nicht immer ausgereift.
Größte Herausforderung: Irgendwann einmal besser zu fahren als auszusehen.
Der Song für den Typ: "Wahnsinn" von Wolfgang Petry, später dann "Angel" von Robbie Williams
Kulinarik: Abends Kleiner Feigling, morgens Müsli
Vorbild: Nena (früher), Heidi Klum (heute)
Typische Äußerung: Hey Schatz, machst du uns noch vier Jägermeister?
Ebenfalls beliebt, aber beneidet...
Foto: tvb stubai tirol
7. November 2006, 16:10 2006-11-07 16:10:00 ©