Es fängt schon beim Kaffee an. Wer in der Nähe der touristischen Zentren wie Eiffelturm, Louvre oder Notre Dame einen Petit noir trinken will, ist schnell vier Euro los - zumindest dann, wenn er sich von einem der oft mürrischen Kellner am Tisch bedienen lässt. Auf den ausliegenden Karten steht meist nichts davon, dass das gleiche Getränk "au bar" (an der Bar) oder "à emporter" (zum Mitnehmen) nur einen Bruchteil kostet. Zumindest bei gutem Wetter ist vor allem letzteres eine attraktive Möglichkeit, die ersten Euro zu sparen, ohne auf allzu viel Flair zu verzichten. Zahlreiche Bänke bieten einen guten Blick auf das Straßentreiben. Für echte Schnäppchenjäger unter den Pariser Kaffeetrinkern gibt es mittlerweile sogar Internetführer. Auf ihrer Webseite führt die Stadt Paris über 70 Lokale auf, in denen der Kaffee für höchstens einen Euro über die Theke geht.

Bild: dpa-tmn 16. August 2012, 17:172012-08-16 17:17:08 © Ansgar Haase, dpa/dd