Die Deutsche Bahn erhöht die Ticketpreise, doch die neue Tarifstruktur bietet auch Sparmöglichkeiten - die besten Tipps.
Die Bahn erhöht die Fahrpreise. Zum 13. Dezember steigen die Preise im Durchschnitt 1,8 Prozent. Viele Kunden werden sich dann fragen: Wie komme ich günstig von A nach B?
Die Deutsche Bahn erhöht die Preise - doch die neue Tarifstruktur bietet auch zusätzliche Spar-Möglichkeiten. (© Foto: AP)
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Bisher konnten Bahnfahrer sparen, indem sie zum Beispiel auf einer Strecke den günstigeren IC oder EC wählten und so auf den teuren ICE verzichteten. Oder aber sie fuhren in größeren Gruppen oder im Kreise der Familie - hierfür bietet die Bahn Vergünstigungen an. Mit den neuen Tarifen von Mitte Dezember an bieten sich zudem weitere Möglichkeiten.
So ist die Bahncard 25 nun auch mit den Dauer-Spezial-Angeboten kombinierbar. Für häufige Nutzer der Bahn kann unterm Strich sogar ein Rabatt höher als 50 Prozent rausspringen - die frühzeitige Buchung vorausgesetzt.
Bahncard 25 lohnt sich häufig nach zwei Fahrten
Ein Bahncard-50-Besitzer darf hingegen nach wie vor nicht seine Bahncard-Vergünstigung mit Spezial- oder Sparpreisen kombinieren. Die Bahncard 25 wird somit noch attraktiver, denn bereits nach zwei bis drei Fahrten hat sich die Anschaffung der Sparkarte gelohnt, hat die Stiftung Warentest ausgerechnet.
Zudem bleibt der Preis von 57 Euro für die Bahncard 25 (1. Klasse: 114 Euro) unverändert. Übrigens: Personen, die regelmäßig im Regionalverkehr unterwegs sind, können die Bahncard auch in den Verkehrsverbünden Berlin-Brandenburg, Rhein-Main, Süd-Niedersachsen, Rhein-Mosel und Westpfalz nutzen.
Die gute Nachricht für Sparfüchse: Der Preis für das Schöne-Wochenende-Ticket bleibt unverändert. Es ist insbesondere bei Familien und größeren Gruppen beliebt - weil mehrere Personen mit einem Ticket fahren können.
Allerdings besitzt dieser Fahrschein nur Gültigkeit in Regional- und Nahverkehrszügen der Bahn. Auch Ländertickets, wie etwa das Bayern-Ticket, bieten diesen Vorteil. Bei einigen dieser Ländertickets hebt die Bahn aber nun ebenfalls diese Preise an.
Die Dauer-Spezial-Angebote erfahren zudem eine weitere grundlegende Erneuerung. Ab sofort können diese Tickets, die zu Preisen zwischen 29 und 69 Euro angeboten werden, wie auch alle anderen Fahrscheine umgetauscht und erstattet werden. Allerdings kostet das 15 Euro, soviel wie bei einem normalen Ticket.
Wer flexibel ist, spart
Zudem bietet die Bahn das Dauer-Spezial-Kurzstrecken-Ticket ab 19 Euro nun ständig an. Reisende während der Weihnachtszeit dürfte das freuen - bisher gab es das Angebot für Reisen bis 250 Kilometer nur bis Ende November. Für die Dauer-Spezial-Angebote gilt nach wie vor, dass sie kontingentiert angeboten werden. Das heißt: Gerade an verkehrsreichen Tagen wie Freitag oder Sonntag gibt es die Tickets kaum.
Tipp: Reisende sollten flexibel sein und nach Verbindungen "ohne ICE" suchen, da bei IC- oder EC-Zügen diese Billigfahrkarten öfter zu ergattern sind, rät die Stiftung Warentest. Meist sind diese Züge nicht wesentlich langsamer als der ICE.
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(SZ vom 07.10.2009/tob)
Träumen, planen, reisen
Warum der Bahn schreiben ? Einfach nicht mehr Bahnfahren. Das ist viel effektiver!!
Es gibt Mitfahrzentralen in jeder Großstadt, es gibt Busse.
Das Problem von längst vergriffenen sog. Billigkarten kenne ich auch. Man hat einfach KEINE Chance so ein Ticket zu bekommen. Leider verscheucht die Bahn nur Kunden mit solchen Aktionen.
Übrigens: Ich würde NIE ein teures Ticket kaufen, wenn ich weiß, dass mein Nachbar vielleicht nur ein Fünftel von meinem Preis für dasselbe Ticket bezahlt hat. Ich fahre jetzt wieder Auto und es macht so richtig Spaß!!!
Zur INfo: Die City-Nightline-Preise sind um sagenhafte 100% gestiegen!!!
Schon wieder ein Gesundbeter.
Mehdorns Abfindung usw. Boni müssen schließ- und endlich erwirtschaftet werden...
Oder was?
Für häufige Nutzer der Bahn kann unterm Strich sogar ein Rabatt höher als 50 Prozent rausspringen - die frühzeitige Buchung vorausgesetzt.
Jaja und wehe mann hat mal 5 Min Verspätung (was ja nur in den allerseltensten Fällen vorkommt) und muss einen anderen Zug nehmen - schwupps ist ein Zuschlag fällig. Das System Bahn ist auf verstekte Kosten getrimmt, also "Lockvogelangebot"
Die Sparangebote, insbesondere das Dauer-Spezial, habe ich bislang nur als Lockvogel-Angebote wahrgenommen: Sie sind ja nie zu bekommen. Die Bahn verkauft Karten frühestens 3 Monate (89 Tage) im Voraus. Wenn ich Bahn fahren will und endlich auch der Rückfahrtermin in die Vorverkaufsfrist fällt, dann sind diese Angebote regelmäßig in allen evtl. in Frage kommenden Zügen schon ausverkauft. Aber eine Fahrt aus dem Südwesten nach Schleswig-Holstein für 2 Personen im Normalpreis für über 500 Euro (mit 1,8% mehr fast 510 Euro) -- nein danke, nicht mit mir.
"Übrigens: Personen, die regelmäßig im Regionalverkehr unterwegs sind, können die Bahncard auch in den Verkehrsverbünden Berlin-Brandenburg, Rhein-Main, Süd-Niedersachsen, Rhein-Mosel und Westpfalz nutzen"
Den Westpfalz-Verkehrsverbund WVV gibt es schon seit geraumer Zeit nicht mehr, er ist im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) aufgegangen, dem flächenmäßig größten Verkehrsverbund in Deutschland (das Tarifgebiet reicht von Homburg/ Saar bis nach Würzburg). Und in der Tat: Im VRN bekommt man mit der Bahncard einen Rabatt, allerdings nur auf Einzelfahrscheine. Personen, die "regelmäßig im Regionalverkehr unterwegs sind", werden aber zumeist Zeitkarten haben (die es im VRN besonders blilig gibt: Netzkarte für bis zu 5 Personen als "Freizeitkarte" ab 25 Euro pro Monat).
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