shelf of shame
Von Katja Schnitzler

Wer solche Souvenirs kauft, muss auf jedes Stilempfinden verzichten, seine Hemmungen überwinden, dem Ladenbesitzer fest in die Augen blicken und sagen: Ja, ich will! Der Lohn: "Shelf of Shame" stellt die kuriosesten Souvenirs auf ihrer Webseite aus - eine Auswahl.

Von Katja Schnitzler

Dieses ist das erste Stück der Sammlung: Dafür, dass die Franzosen den Eiffelturm einst "Schande von Paris" nannten und am liebsten abgerissen hätten, heben sie ihn nun auf einen ganz hohen Sockel. Als ein Mitglied der britischen Design-Agentur L+B das sonderbare Souvenir mit zur Arbeit brachte, löste es erst ein internes Sammelfieber aus. Dann beschlossen die Mitarbeiter, ihre Schätze der Welt nicht mehr vorzuenthalten: Sie bauten das virtuelle "Shelf of Shame", das Regal der Schande, mit absonderlichen Ausstellungsstücken.

Diese Fundgrube des schlechten Geschmacks steht nun allen offen. Doch es gibt eine Einschränkung: Das Souvenir soll nicht nur "feige fotografiert", sondern muss auch gekauft worden sein. "Sie sollten dem Ladeninhaber ins Auge geblickt und die leicht hochgezogene Augenbraue oder auch ehrliche Ungläubigkeit erfahren haben, dass tatsächlich jemand dieses Ding kaufen will", heißt es auf der Webseite.

Hier wird auch der "Ramsch des Monats" gekürt. Doch Vorsicht, warnen die schamlosen Sammler: "Die Jagd nach dem Plunder macht süchtig und wir sind nicht dafür verantwortlich, wenn Sie ihren Ruf als Stil-Ikone dabei völlig ruinieren."

Eine Auswahl an "Souvenirs der Schande" sehen Sie auf den folgenden Seiten ...

Bild: shelfofshame.com

10. Februar 2012, 19:32 2012-02-10 19:32:48  © Süddeutsche.de/kaeb/vio

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