Reiseziele im November – Mexiko

An der Ostküste der Halbinsel Yucatán liegt der Ort Tulum. Hier gibt es nicht nur die üblichen Bars, Restaurants und Hotels. Kulturinteressierte besuchen die imposanten Maya-Ruinen, die hoch über einem Strandriff am karibischen Meer thronen - näher am Meer als alle anderen Fundstätten. Im November dürfen die Tempel nach Anmeldung auch nachts besucht werden. Mutige Touristen tauchen im Meer vor Tulum in unterirdischen Höhlen und Tunneln ("Cenotes"), weniger Mutige schnorcheln entlang der Korallenriffe.

Eine weitere Ruinenstätte der Maya ist in Cobá nordwestlich von Tulum. Von der Spitze der Nohoch Mul-Pyramide überblicken Besucher den Dschungel. Südlich von Tulum befindet sich der Nationalpark Sian Ka'an. Der Name stammt aus der Sprache der Maya und bedeutet "Ort, wo der Himmel geboren wurde". Das Biosphären-Reservat des Parks gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Auf 5280 Quadratkilometern gehen tropische Regenwälder in Küsten- und Meeresökosysteme über, in denen mindestens 4000 Pflanzen- und 28 Säugetierarten leben. Darunter sind Großkatzen wie Jaguare und Pumas, aber auch Tiere wie der mittelamerikanische Tapir und der karibische Manati, der zu den Seekühen gehört. Auch im Nationalpark wurden Maya-Stätten entdeckt und zugänglich gemacht.

Kultur und Strand direkt nebeneinander: Über dem Meer thront die imposante Ruine von Tulum in Yucatan.

Bild: AP 12. November 2012, 15:462012-11-12 15:46:34 © Süddeutsche.de/kaeb/bavo