Noch immer wird der Bahnverkehr durch die zusätzlichen Untersuchungen an ICE-Zügen massiv behindert. Zum Wochenende soll sich die Lage für Bahnkunden jedoch entspannen.
Zugausfälle, Verspätungen, überfüllte Abteile und unplanmäßiges Umsteigen: Wegen Sicherheitskontrollen an den Achsen von ICE-Zügen mussten Bahnreisende im Rhein-Main-Gebiet auch am Mittwoch massive Einschränkungen in Kauf nehmen.
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(© Foto: dpa)
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Die Engpässe konzentrieren sich vor allem auf die Strecken vom Ruhrgebiet über Köln und Frankfurt bis nach München oder Basel sowie von Frankfurt nach Dresden. Die ICE-Züge zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und München fielen komplett aus, auf der Strecke Köln - Wiesbaden/Mainz fuhren nur einige ICE.
Weitere Einschränkungen erwartet
Zum Wochenende werde sich die Situation voraussichtlich entspannen, sagte ein Bahn-Sprecher in Berlin. Am Donnerstag müssen sich die Bahnkunden aber erneut auf Einschränkungen einstellen.
Auf der Strecke von Dortmund über Frankfurt Flughafen und Mannheim nach München fahren die ICE voraussichtlich nur zwischen Köln und Stuttgart, morgens und abends vereinzelt aber auch bis zu den regulären Endstationen.
Zwischen Köln und Frankfurt Hauptbahnhof fallen im Berufsverkehr die meisten ICE-Züge aus. Auch auf der Strecke Köln - Wiesbaden/Mainz fahren keine ICE. Zwischen Wiesbaden/Frankfurt und Dresden sollen gegebenenfalls Ersatzzüge zum Einsatz kommen.
Reservierungen werden erstattet
Auf der Internetseite der Bahn hieß es, 80 Prozent der Fahrgäste seien nicht betroffen von den Einschränkungen. Die Bahn will Reservierungen, die aufgrund der Einschränkungen im ICE-Verkehr nicht genutzt werden können, erstatten. Wer von einem ICE auf einen IC umsteigen müsse, bekomme den Differenzbetrag ausbezahlt.
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(dpa/lpr)
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