Skifahrer-TypologieDiese Typen fahren auf der Piste ab

Die Pistensau wird nur vom -ferkel überholt, falls sie nicht der Stock-Stecher von den Skiern holt. Wem man immer wieder beim Skifahren begegnet, ob man will oder nicht.

Von Carolin Gasteiger und Katja Schnitzler; Illustrationen Jessy Asmus

Die Pistensau

Diese unangenehmen Zeitgenossen gibt es in zwei Ausführungen: klein und groß. Die Pistenferkel sind das Ergebnis des natürlichen Reifungsprozesses eines Skifahrers im Kindesalter. Sobald dieser auch ohne "Schneepflug" anhalten kann und dabei einen Bremsweg von höchstens 20 Metern hat, mutieren die süßen Kleinen, die gerade noch auf dem Zauberteppich vor der nächsten Abfahrt gezittert haben, zu Pistenrambos, die nur eines kennen: Schuss fahren.

Haben die Pistenferkel ihre Schutzengel mit absoluter Brems- und Bogenverweigerung an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht, entwickeln sie sich schließlich weiter: Entweder zu gesitteten Mitsportlern. Oder zu Pistensäuen. Diese unterscheiden sich nur in der Wucht des Aufpralls von den Pistenferkeln, wenn sie arglose Skifahrer von den Brettern holen. Kann doch keiner ahnen, dass hinter der Sprungschanzen-Kuppe ein Anfängerkurs dahinzuckelt.

Was tun?

Daumen drücken, dass Sau und Ferkel rechtzeitig vor der Warteschlange an der Talstation bremsen. Wenigstens dieses Mal.

Bild: Illustration Jessy Asmus 24. Januar 2018, 05:422018-01-24 05:42:56 © SZ.de/ihe/sks