Skifahren in Österreich Skigebiet in Zell am See

Die Schmittenhöhe ist ein abwechslungsreiches Wintersport-Gebiet.

(Foto: iStockPhoto)

Die Schmittenhöhe ist der Hausberg von Zell am See - und gleichzeitig ein äußerst abwechslungsreiches Skigebiet mit Genussabfahrten wie die Areit und schwarzen Klassikern wie der Trass.

Von Stefan Herbke

NEU: Die beliebten Pisten im Bereich der Glocknerbahn werden in Zukunft noch stärker frequentiert. Eine Achtersesselbahn mit Abdeckhauben und Sitzheizung ersetzt die vorhandene Vierersesselbahn.

Seitdem der Verkehr statt durch den Ort im Tunnel unter dem Berg verläuft, hat Zell am See seinen alten Charme zurück bekommen. Der beliebte Urlaubsort auf einer Halbinsel des Zeller Sees bietet alle Vorteile einer Stadt, und zudem mit der Schmittenhöhe, die sich hufeisenförmig über dem kleinen Städtchen ausbreitet, ein traditionsreiches Skigebiet direkt vor der Haustüre.

Viele Wege führen auf den Panoramagipfel

Der 2000 Meter hohe Gipfel ist berühmt für seine Aussicht, vor allem auf die Dreitausender der Hohen Tauern und das Ganzjahresskigebiet am Kitzsteinhorn. Die Schmittenhöhebahn bringt die Wintersportler, Ausflügler und Sonnenanbeter bequem hinauf auf die breite Gipfelkuppe, von der Pisten in alle Himmelsrichtungen talwärts führen. Die etwas kapazitätsschwache Seilbahn war früher der Hauptzubringer ins Skigebiet, inzwischen hat diese Aufgabe eine moderne Gondelbahn übernommen, die von Schüttdorf in drei Sektionen hinauf zum Breiteckgipfel, etwas unterhalb der Schmittenhöhe, führt

Auch die Talabfahrt nach Schüttdorf wird mittlerweile komplett beschneit, so dass zusammen mit der perfekten Straßenanbindung die meisten von dort aus ins Skigebiet starten. Wer in Zell am See wohnt, wird natürlich weiterhin mit der Zeller Bergbahn direkt vom Ort aus, oder der Schmittenhöhe- und Sonnenalmbahn ins Pistenvergnügen starten.

Rasante Talabfahrten und sonnige Skihänge

Skifahrerisch lassen die 75 Pistenkilometer keine Wünsche offen. Reine Genusspisten findet man neben der Glocknerbahn, dem Hirschkogel-Express, oder sonnseitig zwischen - nomen est omen - Sonnkogel und Sonnenalm. Sportlicher sind die Hänge zwischen Gipfelbahn und Kettinglift, sowie die fünf Talabfahrten, vor allem die Trass und Standard. Wem danach die Oberschenkel zittern, der kann sich in überaus gemütlichen Hütten wie der Breiteckalm erholen und neue Kräfte tanken.

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