Von Alexander Rochau

Wenn der Schnee endlich kommt, bleibt keine Zeit: Worauf man beim Skiservice achten sollte, damit das Material fit ist.

Wer kennt das nicht - Neuschnee, Sonnenschein und klirrende Kälte ... man freut sich auf einen Traumtag auf den bestens präparierten Pisten. Und dann?

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Der Ski gleitet nicht, die anderen fahren ständig davon. Immer wieder stürzt man, weil die Bindung aufgeht, der Ski hält nicht auf der harten, eisigen Unterlage, und so weiter und so fort...

Ach ja - man hatte sich seit letztem Winter nicht mehr um den Ski gekümmert und ihn erst am Vorabend aus der Abstellkammer geholt! Das rächt sich jetzt, der Spassfaktor beim Skifahren oder Snowboarden geht deutlich nach unten. Dabei wäre es so einfach gewesen: Einmal zum Skiservice vor dem Start in den Skiwinter und die Bretter würden perfekt funktionieren.

Wichtig und sicherheitsrelevant ist zunächst die Einstellung der Bindung auf den Fahrer und sein Können. Dies sollte man unbedingt mittels eines Einstellgerätes und bei geschultem Fachpersonal machen lassen, denn nur so ist gesichert, dass Ihre Bindung später im richtigen Moment auslöst!

Ein Belag-Service mit Strukturschliff, professionelles Kanten-Tuning und zum Schluß ein gutes Wachs sorgen für die Sicherheit, dass Ihr Material den Pistenspass nicht trübt. Optimale Leistung kann ein Ski nur bringen, wenn er auch perfekt präpariert ist.

Viele Sportfachhändler bieten - oft in Zusammenarbeit mit professionellen und bestens ausgerüsteten Skiwerkstätten einen pauschalen Rundum-Service für Ihr Skimaterial an. Dort wird das Material auf großen Maschinen perfekt auf den bevorstehenden Einsatz vorbereitet. Der Nachteil: in der Regel wird jeder Ski gleich behandelt.

Alternativ kann man auch zu einer der kleineren, zertifizierten Skiservice-Stationen gehen, die es vielerorts gibt (einfach mal beim örtlichen Skiverein fragen - dort weiß man in der Regel Bescheid)!

Hier bekommt man einen individuellen und dem Zustand des Materials angepassten Service, bei dem neben arbeitserleichternden Maschinen auch noch viel handwerkliche Fähigkeiten und das Gespür und die Erfahrung des Service-Mannes eine Rolle spielen.

So gut vorbereitet macht Skifahren und Snowboarden gleich sehr viel mehr Laune - kümmert man sich dann noch ein wenig um sein Material, in dem man jeden 2. oder 3. Skitag die Kanten entgratet und seinen Ski wachst (Paste, Spray, Flüssigwachs), wird man auch während eines längeren Skiurlaubs mit den Brettern zufrieden sein.

Kommt es zu größeren Belagsschäden oder runden Kanten, dann hilft meist nur der Gang zur Service-Werkstatt ... und die gibt es auch vor Ort in jedem Skigebiet!

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(sueddeutsche.de)