Sechs Stunden lang war der US-Flughafen Newark gesperrt. Schuld war kein Terrorist, sondern ein Mann mit Trennungsschmerz - er wollte noch einen Abschiedskuss.
Es ist nicht leicht, einen geliebten Menschen gehen zu lassen - da machen Verliebte manchmal Dinge, die sie nicht tun sollten. Schon gar nicht auf einem Flughafen.
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Ein Mann in Newark löste eine stundenlange Sperrung des Terminals C am Flughafen Newark aus, weil er am Sonntag nochmal zu seiner Liebsten wollte: Den Unbekannten trennte nur ein Absperrband von der Sicherheitszone, in der Passagiere nach den Kontrollen auf den Abflug warten. Der Mann wollte darunter hindurchschlüpfen, doch ein Wachmann forderte ihn auf, außerhalb des Sicherheitsbereichs zu bleiben. Als der Beamte kurz darauf seinen Posten verließ, nutzte der Mann seine Chance, schlüpfte unter dem Absperrband hindurch - und schlenderte glücklich mit der Dame seines Herzens im Sicherheitsbereich umher.
Im Video: Großalarm nach Abschiedskuss - wie ein Paar die Schließung eines US-Flughafens verursacht hat.
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Auf einer anderen Überwachungskamera ist zu sehen, wie der Mann die Zone nach zwanzig Minuten wieder verlässt - und wohl damit überhaupt erst den Alarm auslöste. Die US-Flugsicherheitsbehörde TSA hatte am Sonntag bekannt gegeben, ein Mann habe die Exit-Tür der Sperrzone geöffnet. Daraufhin mussten alle wartenden Passagiere im Terminal C abermals überprüft werden, die Flugabfertigung verzögerte sich um Stunden.
Dieser Vorfall ereignete sich ausgerechnet kurz nachdem die TSA schärfere Kontrollen nach dem vereitelten Anschlag an Weihnachten auf eine US-Passagiermaschine über Detroit angeordnet hatte - diese Sicherheitsmaßnahme war zumindest in Newark offenbar leicht auszuhebeln.
Den verliebten Mann hat man immer noch nicht identifizieren können. Das liegt auch daran, dass die Überwachungskameras in Newark ausgefallen waren.
Laut dem Nachrichtensender CNN zeichnen die Überwachungskameras bereits seit längerem nicht mehr auf. Wie lange schon nicht, wisse niemand.
Daher musste die Sicherheitsbeamten erst einmal bei der Fluglinie Continental Airlines um Videoaufnahmen aus dem Terminal C bitten.
Die TSA kündigte an, die Kontrollen in Newark zu verschärfen. Statt eines Beamten stünden jetzt zwei an den Ausgängen des Sicherheitsbereiches. Die Videokameras würden künftig täglich kontrolliert.
Der Flughafen Newark ist einer der drei Flughäfen der Stadt New York, liegt aber im benachbarten New Jersey.
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(sueddeutsche.de/kaeb/dpa/APD/AFP/berr)
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aber doch geil, dass cnn und all die mitschreier was zu senden hatten die letzten paar tage. find ich jetzt schon. denkt bloss mal an die werbeausfälle, wenn nichts los gewesen wäre. omg.
was macht eigentlich bekky?
Beim Fliegen von Sierra Leone gab es noch nicht mal nen Metaldetektor, mein Gebpaeck wurde von "hand" durchsucht (wobei ich durchgewunken wurde, also die erste Schicht im Koffer dann aus dreckiger Waesche bestand).
In Ghana wurde ich nur ein oberflaechlicher Blick ins Handgepaeck geworfen usw.usf.
Es wird nie 100% Sicherheit geben und das wollen wir ja auch gar nichts. Sonst wuerden wir nie wieder Bahn fahren.
Und obwohl ja in vielen Laendern dieser Welt nicht (oder nicht gruendlich) kontrolliert wird passiert ja erstaunlich wenig (nur ein Versuch in 8 Jahren? Das ist nicht viel...).
Also, warum diskutieren unsere "Liberalen" und unsere "Konservativen" ueber Naktscanner? Das passt doch hinten und vorne nicht!
Da machen die in NY so eine Panik wegen des verliebten Mannes. Fliegen sie mal von Cairo oder Chennai aus irgendwo hin. Laptop raus, nee lass mal. Och der Metalldetektor hat gepiept ich taste den mal kurz von Oberschenkel bis Hüfte ab - der nächste bitte. Ich bin mit Geränken und Feuerzeug im Handgepäck in den Flieger und fröhlich nach Wien geflogen. Dann noch der kurze innereuropäische Flug und plötzlich ging die Sicherheitspost ab. Und die Leute vom Sicherheitspersonal da glauben ernsthaft, dass Sie einen wichtigen Job für die Sicherheit machen, wo in anderen Ländern so gut wie gar nichts läuft. Sicherheit ist Illusion.
Tja, leider sind die Amis bekannt für ihre schlechte Organisation im 3. Welt Stil und die ewig langen Schlangen. In NY kommt noch ein ganz garstiger Unfreundlichkeitsfaktor dazu.
Aber dass die TSA nicht funktioniert weiss in den USA ja jeder...
Nur stimmt mich das Versprechen der TSA naemlich "we will work hard to regain your trust" bedenklich: Wenn die das machen, heisst das immer, dass die noch unfreundlicher schreien, mehr Unschuldige belaestigen und noch mehr als sonst den Macho "Big COP" raushaengen lassen :(
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