Anwesenheit vortäuschen und Hürden aufbauen: Wie Sie Ihr Haus in den Osterferien gegen Einbrecher schützen können.

Alle zwei bis drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Gerade in der Urlaubszeit haben die Diebe Hochkonjunktur. Gezielt spähen sie dabei leerstehende Objekte aus.

Einbrecher am Werk

Einbrecher am Werk (© Foto: ddp)

Anzeige

Empfehlungen von Polizei und Sicherheitsexperten zusammengefasst:

ANWESENHEIT VORTÄUSCHEN: Überquellende Briefkästen, geschlossene Rollläden und ein ungemähter Rasen signalisieren überdeutlich, dass niemand zu Hause ist. Die Experten empfehlen daher, die Zeitung abzubestellen oder nachzusenden, die Post hinterlegen zu lassen sowie Nachbarn oder Freunde zu bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren.

Auf keinen Fall sollte am Briefkasten eine Nachricht für den Postboten kleben. Potenzielle Einbrecher sind auch verunsichert, wenn die Rollläden bewegt werden oder das Licht in unregelmäßigen Abständen an und aus geht. Praktisch sind Rollläden mit elektrischem Antrieb und Zeitschaltuhr, um Anwesenheit vorzugaukeln.

NACHBARN INFORMIEREN: Nachbarn oder Freunde sollten wissen, wann die Urlauber zurückkommen und wie sie im Notfall erreichbar sind. Sie sollten auch die Abläufe bei einer automatischen Beleuchtung oder Rolläden kennen, damit sie sich nicht unnötig Sorgen machen.

HAUSHÜTER ENGAGIEREN: Eine Alternative, um Einbrecher abzuschrecken, sind professionelle Haushüter, die sich fast rund um die Uhr in dem Heim aufhalten. Sie dürfen das Haus oder die Wohnung nur drei Stunden am Tag sowie eine Stunde in der Dunkelheit verlassen.

Außerdem leeren sie Briefkästen, kümmern sich um Haustiere, gießen Blumen, pflegen den Garten und nehmen Telefonanrufe entgegen. Billig ist der Service mit etwa 40 bis 50 Euro pro Tag aber nicht. Informationen über seriöse Anbieter gibt es beim Verband Deutscher Haushüter-Agenturen (VDHA).

Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite

  1. Sie lesen jetzt Diebe allein im Haus
  2. Seite 2
Leser empfehlen