Images of United Spirits Products As Mallya's Distiller Sale Seen Falling Short of Kingfisher Revival

Kein Wodka mehr über den Wolken, zumindest nicht, wenn ihn der Passagier selbst an Bord gebracht hat. Die Erfahrungen der Fluggesellschaften mit betrunkenen Passagieren waren so schlecht, dass nun auf Initiative der Airlines hin das russische Transportministerium einen Gesetzesentwurf vorgelegt hat: Künftig sollen die Kunden zwar in den Duty-Free-Shops weiterhin Spirituosen mitnehmen können, müssen diese aber beim Einsteigen dem Kabinenpersonal überlassen. Erst nach der Landung gibt es die Flasche zurück. Alkohol im Bordshop dürfen die Fluggäste aber weiterhin kaufen, sofern die Airline ihn überhaupt noch im Angebot hat.

Zwar verbieten Fluglinien schon jetzt den Konsum eigener Getränke, doch daran halten sich bei weitem nicht alle und die Strafen sind gering - das soll sich ebenfalls ändern. Nach Umfragen fliegt etwa ein Fünftel der russischen Passagiere niemals nüchtern, angeblich aus Flugangst. Wegen volltrunkener Randalierer müssen immer wieder Flugzeuge zwischenlanden. So wollte etwa ein stark alkoholisierter Mann ein Flugzeug auf dem Weg von der Ostsee-Exklave Kaliningrad nach Moskau entführen. Nach einem wilden Handgemenge konnten ihn andere Passagiere überwältigen. Das ist kein Einzelfall ...

Süddeutsche.de/kaeb/dpa

Bild: Bloomberg

3. September 2012, 15:40 2012-09-03 15:40:00  © Süddeutsche.de/kaeb/dd

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