Im Sonnenlicht strahlt die berühmte Statue über Rio sonst fast weiß - nun haben Unbekannte einen Schriftzug auf die gewaltigen Arme gesprüht.
Die berühmte Christus-Statue in Rio de Janeiro, die wegen der schweren Regenfälle und Erdrutsche nicht mehr öffentlich zugänglich ist, wurde doch von Unbekannten erreicht.
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Diese nutzten es aus, dass die Überwachungskameras nach den Erdrutschen ausgefallen waren und verschandelten die Erlöserstatue mit Graffiti: Die weitgeöffneten Arme der Statue, die derzeit restauriert wird, tragen laut Umweltministerin Izabelle Teixeira die Aufschrift: "Wenn die Katze nicht da ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch", meldete die Zeitung Globo.
Rios Bürgermeister Eduardo Paes gab bekannt, die Reinigung des Monuments habe bereits begonnen.
Der Zugang zu dem 30 Meter hohen Denkmal auf dem Corcovado-Berg ist seit Dienstag gesperrt, da die Straßen rundum durch Dutzende Erdrutsche, Steinschläge und umgeknickte Bäume nicht passierbar sind. Die brasilianische Metropole hatte in der vergangenen Woche die schwersten Regenfälle seit Jahrzehnten erlebt, fast 250 Menschen kamen dadurch ums Leben. Jährlich besuchen rund zwei Millionen Touristen die Stadt und die Statue.
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(sueddeutsche.de/AFP/kaeb)
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