Unterhalb der Ruinen der Hohenburg im saarländischen Homburg liegen Europas größte Buntsandsteinhöhlen. Geheimnisvolle Gänge führen die Besucher in imposante Kuppelhallen, die aufgrund der gelben, roten und gelbroten Verfärbung des Sandes einen besonderen Reiz ausüben. Entstanden ist der Buntsandstein, der den Höhenzug oberhalb von Homburg bildet, vor etwa 250 Millionen Jahren. Als Teil der Festung Hohenburg diente das Höhlenlabyrinth vornehmlich der Verteidigung. Später wurde hier Quarzsand für die Glasherstellung und Scheuersand abgebaut.

Schauhöhlen in Deutschland, Schlossberghöhle Homburg Bild vergrößern

(© Saarland Tourismus)

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Strenggenommen sind die Schlossberghöhlen keine natürlich gebildeten Höhlen sondern Bergwerksstollen, also von Menschenhand geschaffen. Das mindert die Faszination beim Betrachten des Farbenspiels von Steinen und Höhlenwänden aber nicht.

Führungsweg: 1000 Meter auf den Ebenen 10, 11 und 12. Derzeit ist wegen Sanierung allerdings nur die Etage 10 begehbar (etwa 400 Meter). Gesamtlänge: 4000 Meter über 12 Etagen

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(sueddeutsche.de/dd/kaeb/jj)