Wer mehrere Einzelverträge auch über nur kurze Zeiträume abschließt, zahlt fast immer drauf, hat die Stiftung Warentest herausgefunden.

Bei Reisekrankenversicherungen für das Ausland empfiehlt sich eine Jahres-Police. "Wir raten dazu. Im Schnitt ist das günstiger", sagt Katharina Henrich, Versicherungsexpertin der Stiftung Warentest in Berlin.

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Wer mehrere Einzelverträge auch über nur kurze Zeiträume abschließt, zahle fast immer drauf. Ein weiterer Vorteil: Auch wer sich spontan zu einem weiteren Urlaub entscheidet, muss für den Versicherungsschutz nicht noch einmal zahlen.

Unter zehn Euro

Jahresverträge seien oft schon für weniger als zehn, Familienverträge für 20 Euro zu bekommen. "Für die einzelnen Reisen gilt dann allerdings in der Regel eine Höchstlänge von 42 Tagen", sagt Katharina Henrich. Die Policen kommen deshalb für das "Überwintern im Süden" oder ausgedehnte Backpacker-Touren nicht in Frage.

Für längere Reisen führt daher kein Weg an einem Einzelvertrag vorbei. Höhere Tarife verlangten die Versicherungsunternehmen häufig für ältere Urlauber. Zum Teil seien auch Altershöchstgrenzen festgelegt, bis zu denen ein Vertragsabschluss überhaupt möglich ist.

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(dpa/gms)