Etikette auf engstem Raum: Wenn Sie sich zu breit machen, werden Sie nur streng angesehen, doch anderes Fehlverhalten kann im Gefängnis enden. Dos und Don'ts im Flieger.
Sicher durch die Sicherheitskontrolle
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Schlechte Karten hat, wer sich ausgerechnet bei der Sicherheitskontrolle daneben benimmt - vor allem bei Flügen in die USA. Sollten Ihnen Anweisungen absurd erscheinen, behalten Sie das bitte für sich. Die Sicherheitsbeamten könnten überreagieren.
Und den schlechten Scherz "Was in meiner Tasche ist? Eine Bombe, wieso?" verkneifen Sie sich besser. Sonst landen Sie je nach Land vor dem Richter oder gleich im Gefängnis. Ist ja auch nicht komisch.
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Unnütze Hygienemaßnahmen
Träumen, planen, reisen
Leider ist das mit dem ABC des guten Tons gar nicht so einfach: Mir läge nichts ferner als die Menschen vor mir in irgendeiner Form zu belästigen, dummerweise sind mein Oberschenkelknochen aber ein ganz klein bisschen zu lang um in den abstand zwischen zwei normalne Economy-Sitzen zu passen ich muss meine Knie mit Gewalt rechts und links neben den Vordersitz pressen leider bekommt mein Vordermann somit auch die kleinste Bewegung mit die ich, in ständiger Panik vorm Thrombosetod oder Muskelkrampf, nicht unterdrücken kann.
Die Sitzabstände so mancher Economy-Flieger sind wahrlich menschenverachtend. Und ich bin noch nicht mal so exorbitant groß (190cm). Vielleicht sollten die Sitzreihen nach dem statistischen Mittel der Menschen eingeteilt werden, 10% sehr großer Abstand, 10% sehr kleiner, 10% extrem breite, etc... Die Sitzplätze werden nach Körpergröße und Gewicht eingeteilt das wär doch mal ein Fortschritt?
So ganz richtig finde ich das nicht, was Sie schreiben, Sie machen es sich ein bisschen einfach.
1.) Nein, srb70, nicht jeder hat die Wahl! Manch einer *muss* fliegen und bekommt vom Chef nur Economy bezahlt, selbst wenn der Flug 11 Stunden und länger dauert. Und all diejenigen hier, die Economy fliegen müssen, würden gerne 20% mehr Geld für 20% mehr Platz bezahlen. Den 500%igen Aufschlag zur Business-Class rechtfertigt jedoch nichts.
2.) Es ging hier nicht um Flugpreise, sondern um das Benehmen und die Erziehung der Mitfliegenden. Und da sieht es aus meiner eigenen leidvollen Erfahrung auch in der Business-Class nicht immer gut aus. Schlimmer als ein Rückenlehnen-Rambo in der Economy ist ein Wichtigtuer, der laut und lange über die Weinauswahl in der Business meckert.
3.) Dass es allerdings jedemenge Leute gibt, deren Anspruchsniveau zu hoch ist und die, obwohl sie es sich nicht leisten könnten, trotzdem gerne die Welt komplett bereisen möchten und dabei wie ein König behandelt werden wollen, stimmt, da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
Das Dilemma liegt aber nach wie vor, undzwar völlig unabhängig von der Reiseklasse und Reisekasse, im mangelnden Benimm vieler Mitreisender sowie der mittlerweile unerklärlich extrem weit geöffneten preislichen und servicemäßigen Schere zwischen Business- und Economy-Class. Aber dazu gibts ja schon Beiträge von mir.
Tipp:
Beim Check-In in den USA nie nach einer speziellen Sitzreihe oder kurzfristigen Umbuchungsmöglichkeit fragen, sonst kommt man, wie ich aus Eigenerfahrung und von Freunden weiss, sofort eine SSSS (Secondary Security Screening Selection (Details siehe auch Wikipedia) verpasst.
Kenntlich an den 4 roten S auf dem Boardingpass kommt man dann in den Genuss sämtlicher Checks und Fragen, die amerikanisches Security-Personal antrainiert bekommen hat.
Dann darf man es nicht eilig haben, um seinen Flug zu bekommen.
Also: am Flughafen besser ganz brav die Klappe halten im "Land of the Free".
... man bekommt das wofür man bezahlt. Für den Preis eines Skodas kann man eben keinen Mercedes erwarten. Sowas nennt sich - glaube ich - freie Marktwirtschaft... da war doch auch noch was mit der Nachfrage, die den Preis bestimmt... bei Aldi erwartet man ja auch nicht den Service und das Angebot eines Delikatessenladens, oder?!
Also entweder tiefer in die Tasche greifen, oder aber eben ein paar Stunden die Zähne zusammenbeißen... jeder hat die Wahl ;-).
Wahrscheinlich hat man im Flugzeug die selben Leute zu ertragen wie eben im
richtigen Leben. Der Mensch wird , trotz aller Technik, halt mal nicht intellektueller.
Und das Anspruchsdenken der Menschen ist halt ein eigenes Thema wert.
Wenn man eben in der heutigen Zeit für relativ wenig Geld ganze Kontinente bereisen kann, muss wahrscheinlich am Platz gespart werden ,sonst müßten eben wesentlich
höhere Preise verlangt werden und dies "akzeptiert" der Kunde auch wieder nicht.
(Heute fliegt der werte Kunde für relativ wenig Geld nach Asien und Amerika, oder nicht? Oder für 50 oder 100 innerhalb Europas?
Gibt es nicht die alternative Möglichkeit, für den Normalpreis die beste Klasse zu buchen, dann muss der Kunde nicht die negativen Erfahrungen machen, die hier oft
beschrieben werden. Dies kostet dann halt erheblich mehr.
Dies ist unserem anspruchsdenkenden Mitmenschen zu teuer. Oder er kann es sich eben einerseits nicht leisten, möchte aber amdererseits natürlch "die Welt bereisen".
Vielleicht liegt hierin das Dilemma?
Paging