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Das ist eine spannende Episode der chinesisch-tibetischen Nachbarschaft, aus ihr heraus lässt sich eine Menge vor allem über die tibetische Kulturgeschichte ableiten. So sind eine Reihe buddhistischer Klöster zugleich Handelszentren gewesen, diese Funktion ist sicherlich weniger bekannt. Nach wie vor liefert China übrigens große Mengen Tee ins Hochland, Tibet wiederum handelt inzwischen nicht mehr mit Pferden, sondern mit Pilzen: Yartsa Gunbu ist ein Parasit, der die Larven bestimmter Würmer befällt und von innen auffrisst. Diesem Pilz werden starke Heilkräfte nachgesagt, er ist begehrt in der chinesischen Medizin.

Bild: In einem Kloster in Gandze studieren Nonnen heilige Schriften. Die Bücher wurden im Namen Dege Parkhang von Hand gedruckt.

Bild: © Michael Yamashita / Frederking & Thaler Verlag 8. November 2012, 14:272012-11-08 14:27:42 © SZ vom 8.11.2012/dgr