Shangri-La, Tibet
Von Stefan Fischer

Der Fotograf Michael Yamashita hat sich auf die Suche nach dem Paradies gemacht. Im tibetischen Hochland ist er dabei auf Faszinierendes gestoßen: den Einfluss des 21. Jahrhunderts auf eine vermeintlich weltabgewandte Realität.

In Tibet liegt das sagenhafte Shangri-La, immerhin so viel ist klar. Und damit ist auch klar: Die Suche nach einem realen Ort, der diesem Paradies entspricht, wird nie enden. Denn seit der Schriftsteller James Hilton diese Fiktion einer heilen, klösterlichen Existenz 1933 in seinem Roman "Der verlorene Horizont" in die westliche Welt exportiert hat, besitzt sie einen realen Marktwert.

Bild: Gebetsfahnen in den Grundfarben der fünf Elemente sollen den neu erbauten Unterkünften in Dege Gönchen Schutz garantieren.

Bild: © Michael Yamashita / Frederking & Thaler Verlag

8. November 2012, 14:27 2012-11-08 14:27:42  © SZ vom 8.11.2012/dgr

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