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Italien

Deutsche Urlauber schauen in Italien immer wieder verwundert auf ihre Teller. Das soll eine ordentliche Portion Nudeln, Gnocchi oder Risotto sein? Das kennt man von "Bei Luigi" um die Ecke aber anders! Das hat einen einfachen Grund: Pasta und Co. sind in Italien nur Zwischengänge.

Unsere südlichen Nachbarn zelebrieren das Essen und die Hauptmahlzeit kann sich deswegen schon mal über mehrere Gänge und damit Stunden ziehen, sie ist ein großes und kommunikatives Miteinander. Um in einem italienischen Restaurant nicht unangenehm aufzufallen, sollten Sie daher einige Punkte beachten.

Das Essen beginnt mit einem Aperitivo. Das muss nicht zwingend Alkohol sein, aber ein Prosecco kann ja kaum schaden. Auch gern genommen: ein Aperol Spritz. Dann folgen die Vorspeisen, die Antipasti. Diese können je nach Region diverse Brotspezialitäten sowie gegrilltes oder eingelegtes Gemüse umfassen.

Dann endlich: der Primo (Piatto), der erste Gang. Hier können Sie bei Pasta, Risotto oder einer Suppe zuschlagen. Nach einer kleinen Pause folgt der Secondo (Piatto), der zweite Gang. Traditionell wird Fleisch oder Fisch serviert. Wünschen Sie eine Beilage dazu, müssen sie diese extra bestellen. Um das Mahl abzurunden, folgt noch der Nachtisch. Hier haben Sie die Wahl zwischen Kuchen, Obst oder Käse. Sollten Sie dann noch nicht ermattet auf den Stuhl zurücksinken, empfehlen wir einen Espresso. Aber bestellen Sie ja keinen Cappuccino, damit outen Sie sich als Tourist! Dieser wird in Italien nur morgens getrunken.

Bild: A_Lein - Fotolia 4. Juni 2014, 09:312014-06-04 09:31:50 © Süddeutsche.de/kaeb/cag/reek/dpa/tmn/sks/lala