Bei der Begrüßung, beim Essen, auf der Straße: Möglichkeiten, sich auf einer Indien-Reise zu blamieren, gibt es genug. Sie können es aber auch richtig machen.
Nicht mit links
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(© Foto: AFP)
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Die linke Hand gilt in Indien als unrein und wird, wenn überhaupt, nur zur Reinigung auf der Toilette benutzt. Wer mit links auf andere Personen zeigt, jemandem die Hand geben oder Speisen weiterreichen will, riskiert versteinerte Blicke - und einen Krampf im Unterarm.
Apropos Handgeben, jüngeren Indern ist das eine inzwischen vertraute Geste. Auf der sicheren Seite ist man aber mit dem tradtionellen indischen Gruß: Handflächen vor der Brust aneinanderlegen, den Kopf leicht nach vorne neigen und "Namaste" sagen - "Guten Tag". Das passt immer, auch nachts.
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1 Milliarde Einwohnern, 27 Bundesstaaten, mehr als 20 Sprachen, unzählige Dialekte und allen verfügbaren Religionen kann so nicht klassifiziert werden. Die provozierende überschrift "Rülpsen Erlaubt" dient auf jeden Fall nicht dem besseren Verständnis. Ich würde niemanden ernsthaft empfehlen, diesem Tip zu folgen ohne sich selbst zu blamieren.
Allerdings könnte man ja reisenden Indern nach Deutschland auch raten grundsätzlich Unfreundlich zu sein. Zumindest haben viele "erstreisende" vom Subkontinent diesen Eindruck von uns. Also: "Unfreundlich sein, lachen unerwünscht".