Trinkgeld

Eine Frage des Trinkgelds

Trinkgeld gibt man gerne oder gar nicht. Letzteres zeugt allerdings von nicht allzu gutem Stil. Überhaupt nichts sollte nur derjenige hinterlassen, der vom Personal mindestens niedergeschlagen und beraubt wurde. Ansonsten eignet sich das Trinkgeld hervorragend, um den Service zu würdigen - oder zu kritisieren: Bei guter Leistung sind zwischen fünf und zehn Prozent der Rechnungssumme angebracht, und das in bar. Gammelten jedoch die Handtücher tagelang in der Badewanne oder brachte der Service nicht einmal einen Keks aufs Zimmer, sollte man seinen Unmut mit einem deutlich geringeren Trinkgeld kundtun.

Dem Reinigungspersonal hinterlässt man eine Kleinigkeit auf der Ablage im Bad. Wer dazu noch ein "Danke" über die Lippen bringt, wird gerne wieder empfangen. Und zwar freundlich.

Bild: iStockphoto

7. Dezember 2011, 16:55 2011-12-07 16:55:01  © sueddeutsche.de

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