Bildband "Der Wilde Westen - Traum und Realität"Geschichte einer Eroberung

Ende des 19. Jahrhunderts war der Wilde Westen der USA zwar schon erschlossen, aber noch längst nicht jeder US-Bürger hatte eine Vorstellung davon. Das zu ändern wurde zum Ziel der National Geographic Society. Sie schickte Fotografen los, die ikonografische Momente des Westens schaffen sollten - mitsamt ihren Widersprüchen.

Die National Geographic Society organisiert und unterstützt seit jeher viele aufsehenerregende Expeditionen, unter anderem an die Pole, in Wüsten und in den Himalaja. Angesichts solch spektakulärer Unternehmungen ist in Vergessenheit geraten, dass sich die 1888 in Washington, D. C. gegründete Gesellschaft in ihren Anfangsjahren ein bescheideneres Ziel gesetzt hatte, das sie neben allem anderen auch heutzutage noch verfolgt: die Amerikaner mit der Geografie des eigenen Landes besser vertraut zu machen.

Bild: Frans Lanting/National Geographic 2. November 2012, 14:142012-11-02 14:14:09 © SZ vom 31.10./1.11.2012/dd/dgr