Für Raucher wird es in Europa eng: In vielen Ländern ist das Qualmen in der Öffentlichkeit stark eingeschränkt oder sogar ganz verboten. Wo man sich im Urlaub eine Zigarette anstecken kann und wo nicht - einfach auf das Land Ihrer Wahl klicken!
Auch außerhalb Europas haben sich zahlreiche Urlaubsländer teilweise oder komplette Rauchverbote auferlegt. Eine Auswahl.
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Seit Anfang 2005 gilt in Kuba ein striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Büros, Theatern, Versammlungsräumen, Kinos sowie allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis. Zigarettenautomaten wurden ebenso abgeschafft, wie der Verkauf von Zigaretten an Jugendliche unter 16 Jahren verboten ist. In Restaurants ist Rauchen nur noch in speziell ausgewiesenen Raucherzonen erlaubt.
In den USA gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen und bei Inlandsflügen. Besonders scharfe Rauchverbote in geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen gelten unter anderem in den Bundesstaaten New York, Massacussetts, Florida und Kalifornien. Andere Bundesstaaten wie Iowa, South Carolina und Virginia haben sich gegen ein generelles Rauchverbot in Gaststätten ausgesprochen.
Auch in Teilen von Kanada gelten strenge Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, Bars, Diskotheken und Restaurants.
In Thailand ist das Rauchen in Räumen mit Klimaanlage (z. B. Hotelzimmer, Restaurants) verboten. In Bars und Resturants sind (meist räumlich getrennte) Raucherbereiche vorhanden.
Die Zigarette nach dem Essen, in Teilen von Australien kann sie nur daheim oder bei Privateinladungen genossen werden: In öffentlichen Gebäuden sowie in öffentlichen Transportmitteln, Einkaufszentren, in fast allen Restaurants und sogar am Strand ist beispielsweise im Bundesstaat Victoria das Rauchen verboten.
In Neuseeland gilt seit dem 2004 ein absolutes Rauchverbot an allen Arbeitsplätzen, also auch in Gaststätten, Pubs und Restaurants.
In Uruguay gilt ein Rauchverbot in allen Restaurants. In öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Einrichtungen und öffentlich genutzten Räumen in Peru darf ebenfalls nicht geraucht werden.
Seit einigen Jahren werden in Japan in einigen Großstädten Nichtraucherzonen ausgewiesen. In zahlreichen Zügen gibt es keine Raucherabteile mehr, auch nicht in den Hochgeschwindigkeitszügen Shinkansen. Insgesamt ist der Nichtraucherschutz jedoch in Japan nicht besonders weit verbreitet.
Wer in Singapur in öffentlichen Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln Kinos, Theatern, Aufzügen, klimatisierten Restaurants, Supermärkten und Einkaufszentren beim Rauchen erwischt wird, riskiert hohe Geldstrafen. In Diskos, Karaoke-Bars, Nachtclubs und klimatisierten Pubs ist Rauchen meist erlaubt.
(sueddeutsche.de/dd)
Single Awareness Day
Träumen, planen, reisen
Die Diskussion um die Nichtraucherschutzgesetze hat so ziemlich alle Probleme hervorgehoben, die wir in Deutschland bei Entscheidungsfindungsprozessen ständig haben.
Dass Rauch gefährlich ist, Nichtraucher geschützt werden müssen und das (leider) nur geht, wenn man es flächendeckend verbietet, bestreitet heute niemand mehr, der bei Verstand ist. Zahlen und Erfahrungen aus anderen Ländern belegen dies.
Aber hierzulande fängt es beim größten Problem an:
Der Flickenteppich: zuerst steht immer das Gerangel um Zuständigkeit und alle 16 Landesfürsten, deren Existenz zwar überflüssig ist wie eine dritte Schulter, aber von uns allen teuer mitbezahl werden muss, fordern wieder mit Nachdruck ein, in ihrer Parzelle alles selbst und unterschiedlich regeln zu dürfen. Dabei ist der Qualm überall gleich schädlich und das Problem überall gleich gelagert.
Der Oberbedenkenträger: ein Vorposter schreibt richtig, wann die Firma Henkel wohl aufschreit, dass weniger Waschmittel verkauft werden könnte, da man ja nicht mehr nach jedem Abend auswärts stinkt wie die Glimmstängel selbst. Anstatt also zu schauen, wie ein generelles Rauchverbot begrüßt wird, erstmal in Horrorszenarien Kneipensterben, Arbeitslosigkeit und Freiheitsverluste erfinden, um jede Veränderung zu torpedieren. Es funktioniert doch vermeintlich gut wie es ist...
jedenfalls für Raucher.
Der Konsensmensch: "Nur wer versucht, es ständig allen recht zu machen, wird es auf Dauer schaffen, es sich mit allen zu verscherzen." (Volker Pispers) In vielen Fragen ist ein Interessensausgleich sinnvoll und notwendig. Bei der Abwägung des Rechtsguts "Körperliche Unversehrtheit" allerdings nicht, vor allem, wenn das konkurrierende Gut nicht einmal existiert. Schließlich würde auch ein flächendeckendes Verbot nicht dazu führen, dass man nicht mehr rauchen darf, man müsste nur die Unbequemlichkeit der Verantwortung in Kauf nehmen, die sich aus einer Suchtbefriedigung ergibt, mit der man auch umstehende Menschen schädigt und belästigt. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber für die Wenigsten.
Ein Rauchverbot heißt in Griechenland noch gar nichts, genauso wie es dort mit Überholverboten, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. gehandhabt wird.
Hier wird überall geraucht. Selbst in der Polizeistation unter dem Schild "Rauchen verboten" sitzt ein Polizist und qualmt vor sich hin.
Hier sind Gesetz und Recht die eine Seite und was man damit tatsächlich macht, die andere Seite. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, denn ich lebe hier seit sechs Jahren.
eigentlich muss eine Selbstverständlichkeit werden, dass in der öffentlichkeit keine Drogen konsumiert werden dürfen. Nur weil man da gegenüber Tabak und Alkohol in der Vergangenheit die Angelegenheit hingenommen hat, so muß diese Tolleranz ja nicht bis in alle Ewigkeit gültig sein.
denn sie versuchen krampfhaft, das Gegenteil zu beweisen ! Experimentatoren schneiden den Hunden Löcher in die Luftröhre und zwingen sie, Rauch einzuatmen. Sie binden Ratten, Meerschweinchen und Affen fest, um sie so zu zwingen, den Rauch über Masken zu inhalieren. Aber diese gräßlichen Tests haben nicht den mindesten Nutzen, denn es ist eine Tatsache, daß unser Wissen darüber, wie Rauchen dem Menschen schadet, nicht aus Tierversuchen stammt ! Falls Sie also Zigaretten kaufen, tragen Sie dazu bei, die grausigen völligen unsinnigen Versuche der Tabakkonzerne an Tieren mitzufinanzieren, die selbst viel zu clever sind, jemals freiwillig zu rauchen. In Deutschland sind Tierversuche für Tabakerzeugnisse nach dem Tierschutzgesetz verboten. In den USA ist es allerdings so, daß praktisch jeder Tabakkonzern (nur mit einer Ausnahme, der Firma American Spirit), Tierversuche für Tabakerzeugnisse durchführt. Da die meisten auf dem Markt erhältlichen Zigaretten von amerikanischen Konzernen kommen, unterstützt man diese Politik indirekt mit.
Komisch, woanders gehts doch auch
Als ich letztes Jahr in Rom und dieses Jahr in New York war, konnte ich mich nicht über zu wenig Kneipen und Lokalitäten beschweren, überall wars relativ überlaufen mit Leuten, die Spaß hatten - ohne dass sie vorm Ins Bett Gehen ihre Kleidung auf den Balkon hängen und selbst duschen mussten.
ABER laut unserem Gastgewerbe geht ja quasi alles vor die Hunde, wenn die letzte Kippe ausgedrückt ist... Mal schauen, wann Henkel das erste mal aufschreit, weil weniger Waschmittel gekauft wird