Sie prügeln, sie rauchen und versuchen, die Türen während des Fluges zu öffnen - nicht immer greift die Crew ein.

Sie pöbeln Mitreisende an, grapschen nach den Stewardessen oder drohen in 10.000 Meter Höhe, die Türen zu öffnen - randalierende und betrunkene Passagiere sind in der Luftfahrt ein Sicherheitsproblem.

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Immer wieder müssen Piloten einen Flug vorzeitig abbrechen, weil sich ein Fluggast nicht als Gast verhält. "Nur die Extremfälle kommen in die Öffentlichkeit", sagt ein Experte aus der Luftfahrtbranche. "Man versucht, das möglichst still zu regeln." Der Fall des ukrainischen Innenministers Juri Luzenko, der in Frankfurt wegen Trunkenheit gar nicht erst an Bord gelassen wurde, ist beileibe kein Einzelfall.

"Es gibt zunehmend Probleme mit sogenannten verhaltensauffälligen Passagieren", sagt Martin Gaebges, Generalsekretär des Airline- Verbandes Barig, der fast alle in Deutschland tätigen Fluglinien vertritt.

Vor allem auf der Langstrecke gibt es Ärger, wenn sich Passagiere nicht anschnallen oder auf der Toilette rauchen. "Das kann zu einem erheblichen Sicherheitsproblem werden, wenn die Kippe in den Abfall geworfen wird."

Mitunter würden Betrunkene versuchen, im Flug eine Tür zu öffnen - was ihnen wegen des Druckes aber nicht gelänge.

Statistiken führten die Airlines darüber nicht. "Da möchte keine Fluggesellschaft im Rampenlicht stehen." Erst im April zwang ein randalierender Passagier auf einem Flug von New York nach Tel Aviv den Piloten zu einer Zwischenlandung in Boston.

Anfang des Jahres sperrten Mitreisende während eines innerrussischen Fluges einen Betrunkenen nach einem Handgemenge in der Bordtoilette ein.

Im vergangenen Jahr randalierte ein Betrunkener in einem Flug von Düsseldorf nach Bangkok und wurde bei einem Extra- Stopp in Polen vor die Flugzeugtür gesetzt.

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  1. Sie lesen jetzt Pöbler gefährden die Sicherheit
  2. Warum Randalierer in Deutschland gut wegkommen
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