Der ist doch noch gut: Qantas-Experten wollen den vergangene Woche notgelandeten Jumbo reparieren und den Jet wieder auf die Reise schicken.

Die australische Fluggesellschaft Qantas will das riesige Loch in dem vergangene Woche notgelandeten Jumbo reparieren. "Wir gehen sicher davon aus, dass es reparabel ist", sagte ein Qantas-Sprecher in Canberra.

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Durch das Loch im Rumpf des notgelandeten Qantas-Jumbo Jet sind Gepäckstücke zu sehen. (© Foto: AFP)

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Damit hält die Fluggesellschaft an ihrer Erfolgsgeschichte fest, noch nie eine Maschine durch einen Unfall verloren zu haben. Qantas gilt als eine der sichersten Fluggesellschaften weltweit.

Die Explosion eines Sauerstofftanks hatte vergangene Woche in 8.800 Metern Höhe zu einem plötzlichen Druckabfall geführt und die Boeing 747-400 zu einer dramatischen Notlandung in Manila gezwungen. Im Rumpf der Maschine klaffte ein autogroßes Loch. Von den 365 Menschen an Bord wurde niemand verletzt, Passagiere berichteten aber von traumatischen Erlebnissen.

Nach der Explosion eines Sauerstofftanks an Bord des später notgelandeten Qantas-Jumbos sind die drei Systeme für Instrumentenlandungen und das Antiblockiersystem der Maschine ausgefallen.

Teile des Tanks schlugen senkrecht durch den Kabinenboden, streiften einen Türgriff und prallten gegen die Kabinendecke, wie die australische Behörde für Verkehrssicherheit (ATSB) mitteilte. Die wichtigsten System wie die Triebwerke und die Hydraulik hätten aber weiterhin normal funktioniert.

Der Anflug zur Notlandung in Manila sei unter Sichtflugbedingungen erfolgt, nötigenfalls hätten den Piloten aber auch andere Navigationsinstrumente zur Verfügung gestanden, erklärte der Direktor der zuständigen ATSB-Abteilung, Julian Walsh. Ein anderer Ermittler, Ian Brokenshire, erklärte jedoch, bei Nebel wäre die Landung wegen der ausgefallenen Instrumente "extrem schwierig" geworden. Walsh sagte, alles deute darauf hin, dass der Schaden am Flugzeug von dem Sauerstoffbehälter ausgelöst worden sei. "Soweit wir wissen, ist das noch nie zuvor passiert." Es habe jedoch nie Gefahr bestanden, dass sich die Flugzeugtür öffnen könne, da dies in der Luft nicht möglich sei, erklärte ein Sprecher.

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(AP/dd)