Von Stefan Herbke

Halfpipes und Funparks sind aus den Skigebieten nicht mehr wegzudenken - perfekte Spielplätze, fest in der Hand von Snowboardern. Doch das ist Schnee von gestern.

Seit diesem Winter verirren sich zunehmend "Skifahrer" in die Refugien der Boarder. Mit speziellen Twin-Tip-Skiern, die vorne und hinten aufgebogen sind, erobern die Slopestyler Aufmerksamkeit und die Lufthoheit.

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Abgehoben - Slopestyle ist auch für Zuschauer eine Attraktion (© Foto: oew)

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"Slopestyle", "New School" oder "Big-Air" wird diese neue, spektakuläre Spielart des Skifahrens genannt. Mit Speed schießen die "Rider" über die Kante der Pipe oder Schanze und zeigen spektakuläre Grabs (Griffe an Ski oder Bindung), Spins (Drehungen um Körperachse) und Loops bzw. Flipps (Drehungen über Kopf) Beachtlich, dass diese Tricks teilweise vier bis fünf Meter über dem Boden gesprungen werden.

Grab, Loop, Flip - die Koordination macht's

Die Tricks heißen "Tealgrab", wobei die rechte Hand an das Ende des rechten Ski greift, während die Bretter gekreuzt werden. Beim "Axelgrab" werden die Ski in der Flugphase gekreuzt und die rechte Hand zieht den linken Ski auf die rechte Seite. Der "Threesixty", eine einfache Drehung und der "Teneihgty", eine dreifache Drehung, gehören zu den Spins. Der Vorwärtsalto heißt modern "Frontloop", der geschraubte Rückwärtssalto "Rodeoflip". Diese beiden Loops werden meist kombiniert gefahren.

Seit letztem Winter gibt es die Artisten auf zwei Brettern in allen Skigebieten zu sehen und bei den IFSA Slopestyle/Skiercross Open Championships Events.

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