Von Stefan Herbke

Die Skiorte Niederau, Oberau und Auffach selbst sind weitgehend unbekannt, obwohl dort schon viele Münchner das Skifahren lernten.

Weitaus bekannter ist der Name Wildschönau, der gern als Oberbegriff für das sonnige Hochtal verwendet wird.

Das Skigebiet ist ein Geheimtipp und dadurch nicht überlaufen. (© Foto: oew)

Anzeige

Die Zufahrt ins Tal der Wildschönauer Ache erfolgt von Wörgl, da der direkte Zugang durch die tief eingeschnittene Kundler Klamm versperrt ist. Von Wörgl kommend fallen als erstes die nordseitigen Hänge von Markbachjoch und Lanerköpfl ins Auge, die bereits seit 1946 erschlossen sind. Eine abenteuerlich anmutende Einersesselbahn mit Holzstützen stand einst dort, wo heute eine moderne Achtergondelbahn Skifahrer aufs Markbachjoch befördert.

Herausforderung für sportliche Fahrer

Zwar gibt es auf dem breiten Bergrücken auch leichte Abfahrten, doch die bis ins Tal führenden Waldschneisen, speziell die Skirouten "Stöck" und "Sixtwiese", sprechen vor allem sportliche Skifahrer an. Wem die Pisten hier zu schwer sind, kann weiter nach Auffach fahren, zur Talstation der Schatzberggondelbahn.

Hier ist das Gelände offener, freundlicher und ganz oben warten mustergültige Skiwiesen: Die breiten, sonnigen Schneeautobahnen über der Waldgrenze werden durch fünf Schlepplifte erschlossen und eignen sich perfekt für Anfänger und Familien. Wer es sportlicher liebt, findet am Hahnkopflift eine Buckelpiste und abseits der Piste genügend Platz für kurze Tiefschnee-Exkursionen.

ZURÜCK zur Übersichtskarte der Skigebiete in Österreich

Leser empfehlen 
Lesetipp aus der aktuellen SZ: Wo die Deutschen wohnen

Die Nationalmannschaft logiert während der EM an einem exklusiven, schnörkeligen Ort. Reise-Beilage zur EM Jetzt lesen ...

(sueddeutsche.de)