Österreichs ältestes Gletscherskigebiet bietet traumhaft weite Pistenflächen und hat sich in den letzten Jahren mit seinen drei Snowparks zu einem Top-Spot für Snowboarder und Freeskier entwickelt.
In Kaprun spielt sich der Skibetrieb auf zwei Etagen ab. Ein ideales Familienskigebiet ist der Maiskogel, dessen sanfte Abfahrten am Ortsrand von Kaprun enden.
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(© Foto: Gletscherbahnen Kaprun)
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Eine Etage höher am Kitzsteinhorn locken ganzjährig breite und gleichmäßig geneigte Gletscherhänge, die zum Skifahren geradezu einladen. Kein Wunder, dass hier bereits 1965 das erste Gletscherskigebiet Österreichs erschlossen wurde.
Gletscherpulver mit Seeblick
In drei Sektionen geht es am Kitzsteinhorn hinauf zum ewigen Schnee bis auf 3000 Meter Höhe. Von hier oben genießt man einen Traumblick hinunter nach Zell am See und seinen See.
Die traumhaften, sanft gewellten Riesenskihänge unter der markanten Pyramide des Kitzsteinhorns werden von mehreren Schleppliften erschlossen. Hier gibt es keine unangenehmen Steilstücke oder Engstellen, statt dessen Platz in Hülle und Fülle. Und dazwischen die eine oder andere Möglichkeit, abseits im Tiefschnee seine Spuren zu ziehen.
Auf dem Gletscherplateau auf 2900 Meter Höhe gibt es sogar eine Langlaufloipe und für Snowboarder einen Funpark. Etwas sportlicher sind die Pisten an den Maurer-Gletscherliften und hinunter zum Langwiedboden. Insgesamt werden 40 Kilometer präpariert, die alle als leicht bis mittel eingestuft werden. Zurück ins Tal kommt man nur mit der Gondelbahn, eine Talabfahrt gibt es nicht.
Im Schatten des Gletscherskigebietes
Manche Skigebiete werden schlichtweg übersehen. Der Maiskogel bei Kaprun leidet zum Beispiel unter diesem Schicksal. Während die Urlauber von dem eleganten Kitzsteinhorn mit seinen Gletscherhängen fast magisch angezogen werden, lassen sie den Maiskogel einfach rechts liegen.
Und das, obwohl sie auf dem Weg zu den Gletscherbahnen direkt an der Talstation der Maiskogelbahn vorbeifahren. Doch was man nicht kennt... Vor allem für schwächere Skifahrer sind die 15 Kilometer leichte bis mittelschwere Abfahrten am Maiskogel ideal.
Unterfordert wird man hier allerdings auch nicht, schließlich liegen zwischen dem höchsten mit Lift erreichbaren Punkt am Maiskogel und Kaprun 1000 Höhenmeter. Neben der Maiskogelbahn können Skifahrer und Snowboarder auch direkt am Ortsrand von Kaprun ins Skigebiet einsteigen, eine Liftkette führt in mehreren Etappen auf den Maiskogel.
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(sueddeutsche.de)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
leider habe ich Ihren Bericht über das Schigebiet Maiskogel in Kaprun erst jetzt eher zufällig entdeckt.
Ich selbst bin seit 1967, seit 1985 mit meiner Familie, Stammgast in Kaprun.
Bis vor wenigen Jahren war das Schigebiet am Maiskogel nur durch komplett veraltete Liftanlagen zu erreichen.
Seit ca. fünf Jahren wurde durch die neugegründete Maiskogel Betriebs AG, an der nahezu alle kapruner Unternehmer und Vermieter beteiligt sind kräftig investiert. Und zwar in eine lückenlose Beschneiung der Pisten, in modernste, komfortable Sesselliftanlagen mit Wetterschutzhauben und in den Pistenbau.
Dadurch präsentiert sich der Maiskogel heute als schneesicheres, familenfreundliches und trotzdem preiswertes Schigebiet. Der sogenannte "Einkehrschwung" kommt am Maiskogel deutlich billiger als auf dem Kitzsteinhorn oder der Schmittenhöhe. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sich um ausgesprochen gemütliche Hütten und keine Massenabfertigung handelt.
Bei den bestens präparierten Abfahrten kann man von "blau" - gemütliche Familienabfahrt - bis "schwarz" - anspruchsvolle FIS-Rennstrecke - wählen.
Für all jene, die nach dem Motto "vom Bett aufs Brett" direkt an der Schipiste Urlaub machen wollen, besteht auch dazu in gemütlichen Bauernhofpensionen die Möglichkeit, in der Früh über jungfräuliche Pisten die ersten Schwünge zu ziehen.
Abschließend ist zu sagen, dass durch die Investitionen der letzten Jahre der Maiskogel schön langsam aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist und sich zu einem ausgesprochen attraktivem Schigebiet gemausert hat.