Ellinger nennt sich offiziell "Hauptamtlicher Schutzgebietsbetreuer". Damit ist er so etwas wie der Blauhelm des Naturparks, und wahrscheinlich täte es der Region gut, wenn es mehr Ellingers gäbe.

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Der Ranger wirbt mit der Inbrunst eines Touristikers für den regionalen Bio-Apfelsaft und die lokalen Gastbetriebe, spricht als Einheimischer mit sanfter Ironie über die Eigenart der Hiesigen und weiß doch, wie recht sie so oft haben: "Heute zahlen wir viel Geld, damit Hirten wie früher beweiden und damit die Artenvielfalt erhalten."

Den Klettersteig hat Ellinger mit einem verbündeten Kletterer wieder "entnagelt", wobei sich das kriminelle Potential der Erschließer offenbarte. "Da wurde in schwierigem Gelände ein riesiger Aufwand betrieben. Wir vermuten, dass es ein Anbieter für Abenteuergeschichten war", sagt Markus Ellinger.

Es treffen sich ohnehin viele Menschen oberhalb der Donau. Die omnipräsenten Radfahrer, dazu Fernwanderer, Kletterer und viele der Klosterbesucher. Auch die Mönche beziehen nicht nur den Strom mittels des Kloster-Wasserkraftwerks aus der Umgebung, sondern zudem ihre persönliche Energie.

Es gibt nämlich bei den Benediktinern trotz des Klostercredos "ora et labora" eine wunderbare Regel, von der Abt Hogg erzählt: In der Hausordnung wird den Mönchen die Bewegung im Freien einmal pro Woche dringend angeraten.

Alles andere wäre in dieser Region auch geradezu ein Frevel.

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(SZ vom 8.10.2009/kaeb)