Neues WelterbeVom Fuji bis zu den Fidschi-Inseln

Der japanische Vulkan Fuji gehört zum Unesco-Welterbe. Das hat das UN-Komitee bei seiner Jahrestagung in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh beschlossen. Es sendet auch ein politsches Signal an Syrien, indem es sechs Kulturdenkmäler des Landes als besonders gefährdet einstufte.

Der japanische Vulkan Fuji gehört nun zum Unesco-Welterbe. Das hat das UN-Komitee bei seiner Jahrestagung in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh beschlossen. Auch die Reisterrassen in China, die Namib-Wüste in Afrika und einige andere Orte stehen von nun an auf der begehrten Liste.

Der schneebedeckte Gipfel des 3776 Meter hohen Berges habe "seit Jahrhunderten Poeten und Künstler inspiriert und Pilgergruppen angezogen", begründet die UN-Kulturorganisation ihre Entscheidung. Im 19. Jahrhundert geschaffene Bilder des Fuji hätten ihn "weltweit bekannt gemacht und starken Einfluss auf die Entwicklung der westlichen Kunst" gehabt. Der Fuji wurde deshalb als Kultur- und nicht als Naturstätte ausgezeichnet. Der letzte Ausbruch des Vulkans fand vor 300 Jahren statt.

Bild: REUTERS 24. Juni 2013, 09:502013-06-24 09:50:47 © Süddeutsche.de/dpa/rebr