"Feld von Sonnenkollektoren" - Peter Schenkow, 54, CDU-Abgeordneter und Veranstalter von Großevents:
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"Der Flughafen Tempelhof würde nicht als Veranstaltungsstätte funktionieren. Er ist einfach zu groß. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Gelände ganz schnell verödet, wenn der Zaun erst einmal wegkommt und das Areal nicht mehr bewacht wird. Deswegen plädiere ich dafür, den Zaun stehen zu lassen und das gesamte Gelände zu einem Sonnenkollektorenfeld umzufunktionieren. Dann müsste die Stadt zum weltgrößten Wettstreit der Energiekonzerne aufrufen. Aufgeteilt in 20 bis 30 Parzellen könnten dann all die Vattenfalls, EAGs und EONs dieser Welt uns zeigen, wie sie Sonnenenergie gewinnen.
Dabei dürften die Energiekonzerne aber nicht einfache Kollektoren aufstellen, sondern müssten Skulpturen anfertigen lassen. Die internationalen Konzerne könnten jeweils mit einem Künstler aus ihrem Land zusammenarbeiten. Ein österreichisches Unternehmen beispielsweise mit André Heller und ein britisches mit Norman Foster. So würde man die Gewinnung von Sonnenenergie mit der Kunst verbinden. Den gewonnenen Strom würde ich übrigens dafür benützen, den Park mit Elektrizität zu versorgen."
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ist meines Erachtens typisch für den Umgang mit unserer Geschichte überhaupt. Larmoyante Nostalgie und verdruckstes Wegschauen. Wweil wir kein (allgemein zustimmungsfähiges) Verhältnis zu unserer eigenen Geschichte haben, haben wir auch keine tragfähigen, motivierenden Visionen für unsere gemeinsame Zukunft.
Statt dessen: shopping malls. Oder 'ne Eislaufbahn (Joop).
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