Bei der Anmietung eines Autos muss sich der Verbraucher neuerdings auf große Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern einstellen. Preisrelevant ist aber auch der Unterschied zwischen Werktagen und Wochenenden, zwischen Nutzfahrzeugen und Pkws und zwischen Geschäfts- und Firmenkundentarifen.

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Nutzfahrzeuge sind am Wochenende teurer, weil da viele Privatleute umziehen oder große Sachen transportieren; Pkws an Werktagen, weil dann meist Dienstreisen gefahren werden.

In der Regel gilt: Wer bei Buchung zahlt, fährt deutlich günstiger als derjenige, der erst bei Ablieferung die Kreditkarte zückt. Bei Sixt beispielsweise kostet ein Golf 85 Euro. Aber seit einiger Zeit gibt es ihn am Wochenende nur noch mit Kilometerbegrenzung. Wer dann mehr als 300 Kilometer täglich fährt, wird für jeden Extra-Kilometer mit 21 Cent zur Kasse gebeten.

Bei einer 500 Kilometer langen Tagestour an einem Samstag von Berlin an die Ostsee und zurück beispielsweise kommen da 42 Euro zusammen, so dass der Mietpreis am Ende bei 128 Euro liegt. Winterreifen kosten je nach Anbieter etwa 15 Euro pro Tag.

Auch Europcar hat am Wochenende die Kilometerzahl begrenzt, aber auf 600 pro Tag. Die Tour an die Ostsee kann daher zum Listenpreis von 83,99 Euro gefahren werden.

Am Werktag wiederum kostet der Golf bei Europcar 108 Euro mit unbegrenzter Kilometerzahl, bei Sixt bleibt es bei 85 Euro.

Grundsätzliche Rabatte gibt es für Mitglieder von Autoclubs. Wer welchen Vermieter empfiehlt, sollte auf der jeweiligen Homepage erfragt werden. Aber auch Inhaber bestimmter Kreditkarten - besonders wenn für die Karte auch noch Gebühren verlangt werden - können bei manchen Vermietern Sonderkonditionen erhalten.

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(sueddeutsche.de/AP/kaeb)