Ingo Maurer wurde am 12. Mai 1932 als Sohn eines Fischers auf der Bodensee-Insel Reichenau geboren. Mitte der Fünfzigerjahre ging er zum Grafik-Studium nach München und ließ sich zum Typografen ausbilden. Danach zog es ihn - wie er es nannte - zum "Reiz von Freiheit, Möglichkeit und Abenteuer": Er wanderte in die USA aus und arbeitete zwischen 1960 und 1963 als freier Designer in New York und San Francisco. Nach seiner Rückkehr nach Europa gründete Maurer in München die Firma "Design M" und konzentrierte sich auf die Entwicklung und Gestaltung von Lampen und Lichtquellen.

(© Foto: Ingo Maurer GmbH)

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Seine 1966 gebaute Tischleuchte "Bulb", die wie eine große Glühbirne geformt ist und eine Hommage an Thomas Alva Edison war, brachte den internationalen Durchbruch für Ingo Maurer. Diese wie auch mehrere andere Arbeiten ("Gulp", "Lucellino Wall" oder die Lampen- und Papierschirmkonstruktion "Zettel'z") wurden in die Design-Kollektion des Museum of Modern Art (MoMA) in New York aufgenommen. Weltruhm erlangte Maurer, dessen Firmenzentrale sich in einem Rückgebäude an der Kaiserstraße in Schwabing befindet, mit Lichtinstallationen für Flughäfen, U-Bahnhöfe, Wohnhäuser, Brücken oder im Pariser "Centre Pompidou" - demnächst mit der Innen- und Außenbeleuchtung des Brüsseler "Atomium".

Ingo Maurer, verheiratet und Vater zweier Kinder, wurde von dem Pariser Modedesigner Issey Miyake als der "beste Lichtregisseur der Welt" bezeichnet. Der bescheidene Münchner sieht sich dagegen nur als einen "Licht- und Lampenmacher aus der Kaiserstraße".

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