Route 66 in den USAWo Amerikas Mutterstraße wieder ein Traum ist

Der Mythos der Route 66 schien dahin: Vielspurige Highways ersetzten weite Strecken der schmalen Landstraße, einst blühende Ortschaften verkamen zu Geisterstädten. Doch der Asphalt-Traum von einst ist wieder wahr geworden. Eine Wiederentdeckung in Bildern.

Der Mythos der Route 66 schien dahin: Vielspurige Highways ersetzten weite Strecken der schmalen Landstraße, einst blühende Ortschaften verkamen zu Geisterstädten. Doch der Asphalt-Traum von einst ist wieder wahr geworden. Eine Wiederentdeckung in Bildern. Von Daniela Dau

Verschmutzt und verbeult hängt ein Route-66-Schild an einem Laternenmast in Chicago. Vom einstigen Mythos der ersten durchgehenden Straßenverbindung zwischen der Metropole am Michigansee und Los Angeles ist Ecke Jackson Boulevard und Michigan Avenue nicht viel übrig. Und das gilt auch für einen großen Teil der Strecke, die 1926 aus verschiedenen Teilstücken zusammengesetzt wurde und früher mal Amerikas "Mutterstraße" genannt wurde: Mehrspurige Fernstraßen (Interstates) haben die ursprünglich einfache Landstraße abgelöst, wenige Strecken blieben erhalten. Doch Zauber und Verklärung der 66 sind immer noch spürbar - für alle, die sich auf der Suche nach den Originalstücken auf eine Reise durch das Herzland der USA begeben.

Bild: AFP 8. Oktober 2011, 16:532011-10-08 16:53:17 © sueddeutsche.de/kaeb