Der Landeanflug sei eine der heikelsten Situationen beim Flug, erklärt Handwerg. Dort sei der Pilot in einer "Phase der höchsten Konzentration", bei der kleinsten Ablenkung könne es zu Unfällen kommen.
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Auch der Autopilot helfe bei der Landung nicht. "Die Bedeutung des Autopiloten wird meistens überschätzt. Er kann Kommandos ausführen, die ihm der Pilot gibt." Dazu müsse dieser die Instrumente aber lesen können.
Unzählige Vorfälle auch in den USA und in Australien
Neu ist das Phänomen nicht, vor allem in den USA und in Australien kam es in den vergangenen Jahren zu unzähligen Vorfällen. Ende der 90er Jahre seien weltweit 40 Fälle gemeldet worden, 2005 waren es schon 240 und 2007 gar 600, sagt Handwerg. Oftmals hätten Piloten kurz vor dem Aufsetzen auf der Rollbahn wieder durchstarten müssen, um kein Risiko einzugehen.
Der Anstieg nun auch in Deutschland hänge damit zusammen, dass Laser heute viel einfacher und billiger zu haben seien, so Handwerg. Kleine Modelle in der Größe eines Schlüsselanhängers kosten nur wenige Euro. Sie werden vor allem für Präsentationen verwendet, strahlen aber nicht so intensiv, um Piloten im Landeanflug entscheidend zu stören. Stärkere Geräte sind mittlerweile aber auch erhältlich.
Weil es schwierig sei, Täter auf frischer Tat zu ertappen, fordert Handwerg, die Verbreitung von gefährlichen Laserstrahlern stärker einzuschränken. Man müsse die Laser einstufen "wie andere Waffen", betont der Pilot, denn "gegen Menschen gerichtet, handelt es sich hier definitiv um eine Waffe."
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(Manuel Schwarz, dpa/dd)
Erster Arbeitstag als Chef der Deutschen Bank
Träumen, planen, reisen
Genehmigung braucht man nur indirekt.
Gewerbenachweis ist erforderlich für Geräte ab der Klasse 3b und 4, wenn man derartige Geräte vom Händler in Deutschland ordert.
Über das Ausland geordert, ist der Zoll bei der Einfuhr gefragt.
Sog. Ersatzteile sind auch in Deutschland für private Endverbraucher zu haben.
Mit denen kann man einerseits aus bestimmten Laserpointern so etwas wie Waffen basteln, vor allem aber auch bestimmte Teile aus seinen alten DVD-Brennern kann man wunderbar zweckentfremden.
Zutreffend ist, dass nur ein bestimmer Winkel in einem bestimmten Entfernungsradius negative Wirksamkeit für den Fluglandeverkehr entfalten kann.
Diese Bereiche an Landebahnen sollten sich feststellen und sowohl für den Zugang sperren als auch geeignet überwachen lassen.
Das ist auch nicht uninteressant bzgl. angedrohter Anschläge.
Üben Terroristen nur mit leistungsverstärkten Laserpointern, was sie hernach zB per Gewehr und Laserzieleinrichtung ganz anders in die Tat umsetzen wollen?
@Kontrabeurteiler:
Auch wenn sie nicht glauben möchten, dass des wirklich möglich ist, ist es dennoch möglich und leider in Deutschland eine derzeit weitverbreitete Tat.
Ich frag mich immer noch aus welchen Beweggründen die Menschen dies tun, denn das ganze ist eine Straftat unter dem Punkt der fahrlässigen Tötung in im Durchschnitt 150 Fällen.
Es mag ja vielleicht lustig sein für den Täter wenn die Maschine darauf hin durchstarten muss aber ich frage mich in der deutschen Gesellschaft immer mehr wie viel Vernunft in den Köpfen aller unserer Mitbürger noch übrig ist; ob nun in diesem Fall oder ob man sinnlos irgendwelche Gegenstände in Öffentlichkeit zerstört oder ähnliches (ich denke Beispiele kennen sie selber zu Genüge)
Ich finde sowas ist ein Ausdruck von zu tiefster Beschränktheit.
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...kann man ohne Richtradar oder Zieleinrichtung ein 2 Quadratmeter grosses Flugzeugfenster treffen, das metallbedampft ist, im 38° Winkel steht und sich in 1000-400m Höhe mit über 300km/h bewegt treffen? Entweder Zufallstreffer oder Geschwätz. Da der Runway übrigens beleuchtet ist, sind die Pupillen nich so stark geöffnet....
Stärkere Geräte sind mittlerweile aber auch erhältlich.
Richtig, aber dafür braucht man eine Genehmigung (wie für fast alles in dieser Republik). Im übrigen kam dieser Artikel schonmal vor ein paar Wochen...