Für die einen ist es nur ein Dummer-Jungen-Streich, doch Attacken mit Mini-Lasern werden zur Gefahr für den Luftverkehr - sie können den Piloten zumindest zeitweise die Sicht rauben.
Die Passagiere des späten Lufthansa-Fluges nach Hamburg haben nichts mitbekommen von dem lautlosen Bodenangriff auf ihr Flugzeug. Sanft und planmäßig landete die Maschine am vorvergangenen Freitag auf dem Flughafen in Fuhlsbüttel. Dabei waren zu diesem Zeitpunkt schon die Besatzungen von vier Streifenwagen unterwegs, um im Fall eines gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr zu ermitteln.
(© Foto: AP)
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Denn kurz zuvor war auf die Lufthansa-Maschine im Landeanflug über Schleswig-Holstein mit einem Laserstrahl gezielt worden. In 1300 Metern Höhe bemerkten Kapitän und Offizier das grüne Licht, das ihr Flugzeug traf. "Solche Angriffe", sagt Flugkapitän Jörg Handwerg, Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit, "nehmen ständig zu." Auch die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa führt über die Attacken inzwischen Buch.
"Ein Dummer-Jungen-Streich"
Die Laser-Aktion von Schleswig-Holstein war nach Ansicht der Polizei "wohl eher ein Dummer-Jungen-Streich", sagt die Sprecherin der Polizeidirektion Bad Segeberg, Sandra Rüder. Die Beamten waren in der fraglichen Nacht vom Polizeilagezentrum in Kiel benachrichtigt worden, dass in ihrem Gebiet mit einem grünen Laserstrahl auf ein Flugzeug gezielt worden war. Der Pilot der betroffenen Maschine hatte noch in der Luft die Flugsicherung in Bremen informiert und seine Koordinaten während des Ereignisses durchgegeben.
Tatsächlich hatten auch Augenzeugen in dem Örtchen Nahe die ungewöhnlichen Lichtereignisse am Himmel gesehen. Vor wenigen Tagen dann ermittelten die Beamten aufgrund der Zeugenaussagen den mutmaßlichen Täter, "einen Jugendlichen, der so ein Gerät besitzen soll", sagt Polizeisprecherin Rüder. "Wir glauben aber nicht, dass er das Flugzeug zum Absturz bringen wollte." Gegen ihn ist Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr erstattet worden.
Amerikaner nennen das Problem kurz "lasing". Schon 2007 führte die Sicherheitsabteilung der Nasa Statistiken über solche Vorfälle und kam auf allein 200 Ereignisse in den USA innerhalb von vier Monaten. Sie sammelt auch Berichte von Piloten, die der Laserstrahl direkt ins Auge getroffen hat.
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In 1300 Metern Höhe bemerkten Kapitän und Offizier das grüne Licht [...]
WAS WAR DAS FÜR EIN LASER? defintiv kein Handgerät ala Zeigestab für presentationen... und das weitere... hat schon mal einer probiert auf 300meter noch ruckelfrei zu zielen auf ein stehendes objekt?!
aber dann 1300meter auf ein bewegliches objekt mit mehreren 100 km/h??!! und dann auch noch das Cockpit treffen!!!! von UNTEN? fliegen seit neusten die A300 auf den Rücken????
Ich bitte um aufklärung: skolem33@gmail.com
Vielleicht sind es auch Rachetaten der entnerven Flughafenanwohner, die man nie gefragt hat, ob sie gerne so ein Dröhnodrom vo der Haustüre haben wollen.
"Wie bitte soll man denn mit einem Taschenlaser von unten (!!!) einem Piloten in 1300 m Höhe ins Auge löten? Glasbodenflugzeug? "
Sind Sie Pilot daß Sie das beurteilen können? Oder erzählen alle Mist und Sie sind der Fachmann?
MfG
Damals war gar nicht alles besser, da mussten die Flugzeuge noch mit schweren Glühlampengeschützen vom Himmel geholt werden. Besonders berüchtigt waren ja die Stalin-Lichtorgeln.
Hoffentlich liest den Artikel keiner von den jungen Leuten, die sich immer im Internetz rumtreiben. Sonst verabreden die sich noch zu "Flash"mobs der besonderen Art.
"Verstärkte Patroillen in den Niederlanden"
Ist das holländisch?
Und das andere: die fraglichen Personen halten sich mit Sicherheit in der Flugrichtung auf, sprich in der Einflugschneise. Da die Piloten wohl auch vorher schon die Landebahn sehen, kann jemand der ein paar hundert Meter weiter vorne steht auch ins Cockpit zielen. Und wenn die Maschine frontal auf einen zukommt, wird man selbst mit zittriger Hand irgendwann schon mal den einen oder anderen Piloten erwischen.
Ich hab allerdings für sowas keine Zeit bzw. habe was besseres zu tun....
Paging