TREVIBRUNNEN IN ROM
Von Daniela Dau

Warum fahren die Briten auf der linken Seite, was passiert mit den Münzen im Trevi-Brunnen und woher kommt der Begriff "Hängematte"? Kurioses Reisewissen, mit dem Sie vor, in und nach dem Urlaub mitreden können.

Was passiert mit dem Geld im Trevi-Brunnen?

Rom-Besucher kennen dieses Ritual: Eine über die Schulter ins Wasser der Fontana di Trevi geworfene Münze soll Glück bringen und den Reisenden wieder an diesen Ort zurückführen. An gutbesuchten Tagen ist der Boden des Brunnens dicht mit Münzen bedeckt. Mit einem beherzten Griff ins Wasser ließe sich reiche Beute machen, zumal ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2003 das Geld zu "herrenlosem Gut" erklärt hat, an dem sich jeder vergreifen dürfe.

Dagegen wehrte sich die Stadtverwaltung in Rom mit dem Verweis auf die geltende Regelung: Nur Bedienstete der Stadtverwaltung dürfen in den Brunnen steigen und die Münzen herausnehmen. Dieser Winkelzug dürfte vor allem eine kirchliche Organisation freuen: Das eingesammelte Geld, immerhin mehrere hunderttausend Euro pro Jahr, kommt nämlich der Caritas zugute.

Bild: dpa/dpaweb

26. Juli 2013, 14:06 2013-07-26 14:06:56  © Süddeutsche.de/boen

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