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Datscha am See: Im Winter ein idyllischer - und warmer - Zufluchtsort. (© Foto: Verena Wolff)

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Ziel: Die Yukon und Northwest Territories (NWT) erstrecken sich nahezu über den kompletten Norden Kanadas - etwa vom 60. Breitengrad bis zum Polarmeer. Allein der Yukon ist mit etwa 482.000 Quadratkilometern fast doppelt so groß wie Deutschland. Er grenzt im Norden an das Eismeer, im Westen an Alaska und im Süden an British Columbia. Die NWT schließen sich im Osten an, Anrainer sind südlich die Provinzen Alberta und Sasketchewan, im Osten das erst seit 1999 eigenständige Territorium Nunavut. Im Südwesten des Yukon liegt der mit 5959 Metern höchste Berg Kanadas, der Mount Logan. Der längste Fluss der Territorien, der Yukon Fluss, gehört mit mehr als 3000 Kilometern zu den längsten Nordamerikas. Die NWT-Hauptstadt Yellowknife liegt am Great Slave Lake, dem achtgrößten See der Erde.

Anreise: Condor fliegt im Sommer direkt von Frankfurt/Main nach Whitehorse. Von Calgary, Edmonton und Vancouver gibt es Verbindungen mit Air Canada nach Whitehorse und Yellowknife. Lokale Fluggesellschaften fliegen auch die kleinen Flughäfen an.

Reisezeit: Zwischen Juni und August ist es im Norden Kanadas nicht nur nahezu rund um die Uhr hell - die Temperaturen bewegen sich auch in den zweistelligen Plusgraden. Mücken allerdings sind in diesen kurzen arktischen Sommern sehr aktiv; daher gehören Schutzbekleidung und die einheimischen Schutzmittel ins Gepäck.

Unterkunft: Im Norden Kanadas ist die Anzahl der Unterkünfte übersichtlich. Die Hotels, Motels und Pensionen entlang des Weges sind meist einfach, haben aber alles, was ein Reisender braucht - meist sind sie gleichzeitig Tankstelle, Tante-Emma-Laden und Gasthaus. Wer mit dem Wohnmobil oder dem Zelt unterwegs ist, kann fast überall Halt machen und übernachten.

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  1. Daunen, Gold und warme Gedanken
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(sueddeutsche.de/dd)