Inseln im AtlantikStrandträume auf den Kapverden

Einsamkeit und lange Strände: Recht viel mehr haben die Inseln Sal und Boavista auf den Kapverden nicht zu bieten. Davon allerdings eine ganze Menge.

Sonne tanken, lange Strandspaziergänge unternehmen und unterm Sonnenschirm faulenzen - genau das wollten Uli und Heike tun, bevor die kalten Wintermonate beginnen. Doch auf die Kanarischen Inseln hatte das Pärchen aus Münster keine Lust mehr. "Da ist es im Winter recht voll, ganz anders als hier auf den Kapverden", sagt Heike. Auf Sal und der Nachbarinsel Boavista geht es dagegen selbst zur winterlichen Hauptsaison ruhig zu - dabei sind sie die am meist besuchten Inseln des gesamten Archipels. Eigentlich hat Sal im Vergleich zu den anderen acht bewohnten Inseln der Kapverden kulturell wie landschaftlich am wenigsten zu bieten. Santo Antãos schroffe Bergwelt ist ein Wanderparadies. Santiago ist Afrika pur. Fogo lockt mit riesigen Vulkankratern und seiner malerischen Kolonialstadt São Filipe. Sal hat nur eines: endlose, einsame Sandstrände wie diesen in der Nähe von Ponto Preta.

Bild: dpa-tmn 27. Dezember 2011, 16:252011-12-27 16:25:47 © Manuel Meyer, dpa/dd