Selbst wenn das Bett nicht quietscht und keine flackernde Neonreklame vor dem Fenster stört: Es gibt zum Glück noch ein paar unwichtige Details, über die man sich aufregen kann - die Top Twenty.
Eine Liste mit den 20 winzigen Kleinigkeiten, die meine Laune zwischen Lobby und Minibar zuverlässig trüben.
Der Hotelneurotiker findet noch im schlichtesten Hotelzimmer störende Kleinigkeiten. (© Foto: istock)
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1. Die Zimmertür lässt sich von innen nur mit einem dieser Klack-Schlösser verriegeln, die aufspringen, sobald man die Türklinke wieder drückt. Das verhindert das beruhigende Drücken der Türklingen zur Vergewisserung, das alles zu ist.
2. Im ausliegenden Hotelprospekt sind der Inhaber und seine Familie zu sehen.
3. Es existiert eine Verbindungstür zum nächsten Zimmer, die zwar abgeschlossen ist, mir aber trotzdem das Gefühl vermittelt, ich wäre im Gästezimmer fremder Leute untergebracht.
4. Die Sterne des Hotels stehen nicht neben, sondern als Bogen über dem Hotel-Schriftzug. Das stört, weil damit die Neutralität der Bewertung, an die ich glauben möchte, hinfällig wird. Stattdessen ist sie Teil des Corporate Designs geworden.
5. Ich muss mich zum Fenstergriff durch mehrere Lagen Vorhangtüll und Gardinen kämpfen. Danach ist das viellagige Arrangement für immer zerstört.
6. Wenn es für die aus dem Zellophan gewickelte Seife keine definierte Ablage auf dem Waschtisch gibt, sondern ich sie nach dem ersten Händewaschen nass und saftig irgendwo auf dem frisch geputzten Waschbeckenrand ablegen muss.
7. Die Preisliste für die Minibar fehlt. Das schürt bei mir dann den ganzen Aufenthalt unterschwellige Überlegungen darüber, was wohl für die zwei Cola berechnet werden wird.
8. Die "Anti-Diebstahl"-Kleiderhaken, bei denen ich erst fummeln muss, bis der Bügel aus seinem Verschluss kommt. Beladen dann hakt er sich - weil ich ihn mit einer Hand im Schrank balanciere - nicht richtig ein und das Jackett rauscht auf den Schrankboden.
9. Wenn ich gezwungen bin, den Zimmerschlüssel beim kurzzeitigen Verlassen des Hotels nur auf den Tresen abzulegen, weil gerade niemand da ist, der ihn abnimmt.
10. Wen ich beim Ausfüllen des Meldezettels nachfragen muss, ob ich auch meine Heimatadresse angeben soll, weil der Portier ihn mir nicht mit einem "Das reicht schon." abnimmt.
Lesen Sie weiter, welcher Unbill hinter Badtüren und auf TV-Bildschirmen lauern kann.
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Träumen, planen, reisen
Endlich mal ein Beitrag über die wirklich weltbewegenden Themen dieser Zeit!!!! Ich faß es nicht!!!!!
Bei Beschwerden sollte man/frau sich doch besser an die Hotelleitung wenden und nicht hier das Forum zuschwiemeln.....
- oben links über dem fußende am bett montierte mini-fernseher. fernbedienung kaputt.
- balkontüren, die auf das 2 meter weiter unten liegende flachdach führen (ohne treppe)
- einzelbetten, hauptsächlich gedacht für bewegungslose schläfer
- vollausgestattete miniaturbadezimmer auf gefühlten 2,5 qm.
- frühstücksduft ab 6 uhr morgens, der einem noch im schlaf sämtliche bestandteile des warmen buffets verrät.
Eine sehr lustige, geniale Auflistung, die ich mir noch etwas zu erweitern erlaube:
- das Ende des Toilettenpapiers auf der Rolle ist pfeilförmig gefaltet
- der Klodeckel ist mit einer Papierbanderole "versiegelt"
- die Reihenfolge der TV-Sender entspricht nicht jener auf der einlaminierten Übersicht , zudem ist das Bild nur bei RTL und Sat 1 gut und die Batterien in der Fernbedienung pfeifen auf dem letzten Loch.
- alle Hotelmitarbeiter müssen entwürdigend häßliche, kreischbunte Westen mit einer Fliege-Krawatte-Schlips-ähnlichen Halsbekleidung tragen.
- im ganzen Hotel außer im Zimmer läuft Rondo-Veneziano-mäßige Musik.
Die Liste ist zu kurz. ;-)
z.B.
- Zimmer neben einem Aufzug, obwohl man gerade das NICHT bestellt hatte.
- Haare vom Vorgänger im Bad.
- Preislisten im Zimmer, auf denen ein BILLIGERER Preis steht als man bezahlt hat....