Ein Begriff, der die Augen von Hobbit-und Elben-Fans glänzen lässt, ist Matamata. Rund um das neuseeländische Städtchen wurden viele Szenen aus "Der Hobbit" gedreht. Tolkien-Fans aus aller Welt pilgern an diesen und andere Drehorte, die Vermarktung boomt. Dort, wo Zwergen-Anführer Thorin Eichenschild (Thorin Oakenshield, in der Rolle: Richard Armitage) durch die Wiesen streift und im aktuellen Film den "Einsamen Berg" vom Drachen Smaug zurückerobern soll, drängeln sich jetzt Touristen. Sie posieren für Erinnerungsfotos vor den sattgrünen Hügeln nahe der Stadt. In den Hügeln sieht man Dutzende Höhlen mit farbenfrohen kreisrunden Fenstern und Türen. Matamata ist "Hobbingen" (Hobbiton), die Heimat der kleinen Helden der Romane von J. R. R. Tolkien. Und nach dem Filmstart von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" (Weltpremiere am 28. November in Wellington) erwartet Matamata noch mehr Fans aus aller Welt: "Welcome to Hobbiton!" wirbt Matamata, das mittlerweile besser unter dem englischen Namen für das Hobbit-Dorf bekannt ist.

Bild: AFP 28. November 2012, 12:312012-11-28 12:31:59 © Süddeutsche.de/David Barber,dpa/dgr/mri/rus