Die Vereinigten Staaten wollen die Einreisemodalitäten für EU-Bürger weiter verschärfen. Obwohl die Reisen von der Alten in die Neue Welt eh schon stark abgenommen haben. Für Heimatschutzminister Chertoff zählt die drohende Gefahr durch islamische Extremisten in Europa jedoch höher.
Die US-Regierung hat ihre Pläne für schärfere Einreisebestimmung für EU-Bürger bekräftigt. "Wir möchten den Sicherheitsstandard durch eine elektronische Reisegenehmigung erhöhen", sagte US-Heimatschutzminister Michael Chertoff dem Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel in einem am Samstag vorab veröffentlichten Gespräch. Reisende ohne Visum müssten sich 48 Stunden vor Abflug in den USA online registrieren und einen Fragebogen ausfüllen.
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Schließlich gehöre die Visafreiheit für Europäer zu den Bereichen, in denen die USA für Terror-Pläne von Islamisten "verwundbar" seien. Chertoff hatte entsprechende Pläne bereits Mitte Mai vor dem Europaparlament ausgeführt.
Zum Streit über die Weitergabe von Passagierdaten aus den Ländern der Europäischen Union an die USA sagte Chertoff dem Spiegel: "Letzten Endes werden die Europäer erkennen müssen, dass wir die Entscheidung, wen wir in unser Land lassen, niemals einer anderen Regierung anheimstellen werden."
Chertoff warnte vor den Folgen, wenn die USA die Daten künftig nicht mehr verwenden dürften. Wenn es in den USA infolgedessen zu einem neuen Anschlag käme, würden die Angehörigen der Opfer der US-Regierung vorwerfen: "Sie haben den Tod meiner Familie verursacht." Eine Übergangsregelung zur Weitergabe von Fluggastdaten europäischer Airlines läuft Ende Juli aus.
Derzeit müssen Passagiere, die in die USA reisen, einen Katalog von 34 Fragen ausfüllen. Die Angaben reichen von der Kreditkarten- und Telefonnummer über die E-Mail-Adresse bis zu erworbenen Bonus-Meilen und dem im Flugzeug bestellten Menü.
(AP/Reuters)
Träumen, planen, reisen
Dieser Artikel ist derart hanebuechen, dass man beim Lesen beinahe sprachlos wird. So ein ausgemachter Quatsch wird in der Sueddeutschen tatsaechlich abgedruckt...unerhoert.
Der Redakteur hat entweder mangelhaft oder gar nicht recherchiert, sondern ruecksichtslos ins Horn derer geblasen, die tatsaechlich immer noch glauben Amerikaner seien bloed oder sonstwie zurueckgeblieben. Diese Art der USA-Berichterstattung hat ja auch jahrelang Auflage gemacht und Quoten geschaffen. So haben viele deutsche Medienkonzerne Profite auf dem Ruecken der Wahrheit gemacht.
Bloss liebe Leute, wird das denn in Deutschland immer noch nicht alt? Merke: Es gibt Washington, wo Politiker sitzen. Im grossen weiten Rest der USA werden diese Politiker weitgehend nicht ernst genommen - sondern als korrupte Kasper der Grosskonzerne betrachtet, die letztlich ja tatsaechlich nicht nur hier, sondern auch in Europa die Politik machen und bestimmen. Man muss mit Politkern und den Grosskonzernen und ihren unsinnigen Entscheidungen leben, so lange niemand ein besseres System entwickelt hat. Vorschlaege, anyone?
da ich nicht in die USA reise, habe ich das Thema nicht sehr intensiv verfolgt. Mein Stand der Dinge ist, dass die USA eine Pull-Datenabfrage erfolgreich durchsetzen konnten, d.h. dass die USA bestimt, welche Datensätze sie abrufen. Mag sein, dass sie die von ihnen genannten Kriterien wahrnehmen, kann auch sein, dass diese Regelungen sehr schnell geändert werden.
Es werden natürlich nur die Daten zur Verfügung gestelt, die vorhanden sind, aber die sind beträchtlich. Das Reisebüro muss die Daten an die Fluglinien übermitteln und diese müssen ihre komplette Datenbak dem USA Heimatschutzministerium öffnen. Und dem Reisebüro müssen zwangsweise Adress- und Kontodaten übermittelt werden. Ist man bereits zuvor gefolgen, stehen weitere Informationen zur Verfügung.
Weitere umfangreiche Details:
http://www.datenschutz.de/feature/detail/?featid=3
Noch ein Tipp: Nie einer Informationsquelle trauen!
P.S: Von einer Datenübermittlung von ihren Daten können sie natürlich nicht bemerken
Der Welt (und den USA) ginge es besser, wenn man niemanden mehr aus den Staaten RAUSlässt
zu den Passagierdaten, die die EU an die USA sendet, gehören Informationen wie E-Mail und Kreditkarteninformationen. Die Informationen stammen natürlich vom Reisebüro, in dem du all diese Angaben freiwillig machst, ohne Ahnung, was damit sonst noch so alles passiert. Eine Quelle? Bitte schön:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/77103
muss dich enttäuschen estone.
ich komm nicht in den himmel und will da auch nicht hin.
Paging