l'île de Ré Frankreich

Salz und Austern verhalfen den Nachbarinseln Ré und Oléron vor der französischen Westküste zu Wohlstand. Manchmal verzichten Einwohner aber auch auf das Boot: Sie kultivieren das "Fischen zu Fuß".

"Bei heftigem Wind befahre ich die Brücke höchst ungern", sagt Bruno, der Taxifahrer, auf dem Weg von La Rochelle auf die Insel Ré. Seit 1988 ist das Viadukt hoch über den Wellen das Tor zu der Insel im Atlantik. "Ja, chic ist sie geworden, unsere Insel, und teuer", erklärt Bruno, "Prominente haben hier Ferienhäuser." Der Sänger Charles Aznavour lebte längere Zeit auf der Insel Ré, die heute 16.000 Einwohner zählt. "Doch der Reichtum wird nicht demonstrativ präsentiert." Selbst im Hafen des Hauptorts Saint-Martin-de-Ré liegen keine riesigen Jachten, sondern vor allem kleine Segelboote. Je nach den Gezeiten schwimmen sie im Wasser oder sitzen auf Sand.

Bild: AFP

29. April 2013, 11:10 2013-04-29 11:10:48  © Süddeutsche.de/Daniela David, dpa_tmn/kaeb

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