Van der Kemp suchte Mäzene und fand sie in Amerika. Nach drei Jahren harter Arbeit konnte van der Kemp, der in der Zwischenzeit schnell eine Ausbildung zum Gärtner absolvierte, am 1. Juni 1980 die Türen des Anwesens dem breiten Publikum öffnen. Heute kümmert sich Gilbert Vahé um den Seerosenteich und den Clos Normand, wie der vordere Teil des Gartens heißt, in dem Monet seine farbenprächtigen Blumengemälde schuf.

Vahé hatte als junger Gärtner unter der Leitung van der Kemps gearbeitet, der 2001 in Giverny starb. Vahé hat die Wiedergeburt des Gartens miterlebt: "Wir haben uns bei der Wiederbepflanzung des Gartens, der Anordnung der Blumenbeeten nach den Gemälden gerichtet. Außerdem hatten wir noch die Rechnungen für die bestellten Blumen und Pflanzen."

"Nympheas"/Seerosen von Claude Monet

Bild: AP 7. Juni 2010, 14:222010-06-07 14:22:41 © sueddeutsche.de/dpa/dd