Fotografien historischer LadenfrontenNew York, vergänglich

Die Fotografen Karla und James Murray zeigen mit ihren Bildern von alten Geschäften, Bars und Diners ein New York, das es so bald nicht mehr gibt. Fast die Hälfte der Geschäfte hat inzwischen geschlossen.

"Das Store-Front-Projekt war für uns eine Herzensangelegenheit", sagt das Fotografenpaar Karla und James Murray. Die beiden leben in New York und versuchen, das "verschwindende Gesicht" der Stadt festzuhalten. Zu sehen sind die Ladenfronten in einer Ausstellung in München sowie in Bildbänden. "Traurigerweise sind die Hälfte der Geschäfte, die wir für unser Buch fotografiert hatten, inzwischen geschlossen", bedauern die Murrays. Auf Süddeutsche.de zeigen sie eine Auswahl an kleinen Eckläden, Bars und Bäckereien, die mit ihren historischen Fronten ein Bild von New York prägten, das so wohl bald nicht mehr zu sehen sein wird.

Das "Ideal Hosiery" auf der Grand Street/Ludlow Street wurde 1950 eröffnet - Schild sowie Ladenfront sind noch original erhalten. Nur das Sortiment hat sich verändert: "Hosiery" kann man mit den auch hierzulande veralteten Begriffen Strumpf- oder Wirkwaren (industriell hergestellte Stoffe) übersetzen.

Bild: James und Karla Murray 26. März 2012, 14:192012-03-26 14:19:22 © Süddeutsche.de/kaeb/dd/lala