Weinend irrte das kleine Mädchen über den Flughafen von Tel Aviv: Seine Eltern waren nur mit den Geschwistern ins Flugzeug gestiegen.
Israelische Eltern haben ihre vierjährige Tochter auf dem Weg nach Paris auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv vergessen.
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Flughafenangestellte fanden das verängstigte Mädchen, das allein in der Abflughalle umherirrte, berichteten israelische Medien. Da das Kind seinen Nachnamen wusste, konnte der Flug der Eltern ermittelt werden. "Ich bin mit ihr zum Check-in-Eingang gerannt, aber es war zu spät", berichtete die Beamtin.
Eine Prüfung ergab, dass die Eltern mit ihren restlichen fünf Kindern, von denen das Älteste elf Jahre alt ist, im Flugzeug nach Paris unterwegs waren.
Die Maschine befand sich 45 Minuten in der Luft, als die Eltern vom Piloten über den Verbleib ihrer Tochter informiert wurden. Diese hatten bis dahin nicht bemerkt, dass ihre Tochter fehlte.
Da sie die letzten Passagiere beim Einsteigen gewesen waren, hatten die Eltern in der Eile ihre Tochter vergessen. Auch das Flugpersonal verglich die Anzahl der Tickets nicht mit der Anzahl der Kinder. Das Mädchen wurde daraufhin in Begleitung einer Stewardess nach Paris geflogen.
Die Großmutter des Mädchens sagte der Zeitung Haaretz: "Ich weiß einfach nicht, wie das passieren konnte. Wir sind geschockt. Sie sind wirklich verantwortungsvolle Eltern, wahrscheinlich hat sich jeder auf den anderen verlassen."
Vor einer Woche war ein allein fliegender Achtjähriger vom Ben-Gurion-Flughafen aus versehentlich nach Brüssel statt nach München geflogen worden.
(dpa/AFP/dd)
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Natürlich hat ein 4jähriges Kind einen Riesenspaß, wenn es merkt, daß die Eltern nicht mehr da sind.
Und das war sicherlich schon immer so.
Wie hätten sonst die "Kevin allein..."-Filme entstehen können?
Aber wo ist das Problem?
In einer vernünftigen Gesellschaft wird das Kind betreut- hat einen Haufen Spaß und wird kostenfrei nachgeschickt.
So modern waren diese Hebraer nicht, sondern die streng Orthodoxe Variante wie in anderen Publikationen erwaehnt, und die haben stets genug Kinder. (Hoffe jetzt nicht als Antisemit beschimpft zu werden, die Sueddeutsche hat anscheinend Angst davor diesen Teil der Agenturmeldung zu drucken)
...und das gerade in Israel. Da werden doch glatt die Tickets nicht gegen die Passagiere gecheckt. Hoffentlicht passiert das dann nicht auch umgekehrt. Aber Hauptsache in München wird in die Zahnpastatube reingeschaut!
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