Am JFK Airport in New York soll es bald weniger Verspätungen geben - doch Wartezeiten werden im verkehrsreichsten Luftraum der Welt weiterhin dazugehören.

Am New Yorker Flughafen JFK soll es künftig seltener zu Verspätungen kommen. So wird nach Plänen des US-Verkehrsministeriums vom 30. März an die Anzahl der Flugbewegungen pro Stunde auf etwa 80 beschränkt.

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Bisher müssen etwa 60 Prozent der Fluggäste, die in JFK landen wollen, mit mehr als 15 Minuten Verspätung rechnen.

Für den Flughafen Newark sind ähnliche Maßnahmen geplant. Nach Angaben der deutschen Vertretung des Fremdenverkehrsbüros von New York City in München soll das Flugaufkommen besser verteilt werden, um die Kapazitäten des Flughafens besser auszuschöpfen und Passagiere pünktlich ans Ziel zu bringen.

Dies betrifft vor allem viele Flüge innerhalb der USA: Sie sollen künftig auf Zeiten außerhalb der Stoßzeiten verlagert werden. Für internationale Flüge, die meistens am späten Nachmittag oder Abend vom Flughafen JFK starten, ergeben sich deshalb kürzere Wartezeiten, heißt es weiter.

Auch eine satellitengestützte Navigation und niedrigere Flughöhen für Kurzstreckenflieger sollen die Überlastungen ausgleichen.

Der New Yorker Luftraum gilt als der verkehrsreichste der Welt. Mehr als 100 Millionen Passagiere starteten im vergangenen Jahr von den drei Airports JFK, Newark und La Guardia. Nach den Angaben des US-Verkehrsministeriums (DoT) waren im Jahr 2007 mehr als 26 Prozent der Flüge in den USA verspätet oder fielen ganz aus.

Für die nahe Zukunft sei den Angaben zufolge keine Besserung der Verhältnisse in Sicht.

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(sueddeutsche.de/dpa/kaeb)