Muskeln wie ein Weltmeister: Zehn Übungen vom Physiotherapeuten der National-Elf
Fast alle Fußballer aus dem Profi-Kader des FC Bayern München verbringen in ihrer Karriere einmal viel Zeit mit Oliver Schmidtlein. Er arbeitet, wie er sagt, in der "Reparaturabteilung" des Vereins und kümmert sich um die Rehabilitation verletzter Spieler: "Sobald sie wieder ohne Krücken auf zwei Füßen stehen können, gehören sie mir." Dem Physiotherapeuten, den Jürgen Klinsmann in das Fitness- und Ärzteteam der deutschen National-Elf für die Fifa- WM 2006 berufen hat, ist es besonders wichtig, präventiv die Schwachstellen der Fußballer zu stärken. Würden die Kicker schon vor der Krankengymnastik so trainieren, müssten die meisten gar nicht erst zu Oliver Schmidtlein kommen. Viele "Non- Contact-Verletzungen" (bei denen kein Gegner seine Hand oder sein Bein im Spiel hat) könnten vermieden werden, wenn die Sportler an den richtigen Körperstellen kräftig und beweglich wären.
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Wo selbst Profi-Fußballer schwächeln, da sollten auch Amateur-Sportler ihren Körper in Schuss bringen. Für wohl fühlen hat FC-Bayern-Reha-Coach Oliver Schmidtlein aus seinem gigantischen Trainingsvorrat ein anspruchsvolles Workout zusammengestellt. Der soll nach aktuellem Forschungsstand die "Beweglichkeit in gehaltenen Positionen" fördern. Das heißt, die Muskeln werden nicht passiv, sondern aktiv gedehnt. Die gedehnte Stellung wird so vom muskulären Gegenspieler abgespeichert und kontrolliert. Für das nicht einfache Programm brauchen Sie nur einen Fußball. Führen Sie die Übungen (bis auf das Warm up) langsam und im Atemrhythmus aus. Sie sollten die Bewegungen an jeder Stelle anhalten können. Ziel der Übungen ist nicht die Erschöpfung der Muskeln: "Mehr als die angegebene Wiederholungszahl zu machen, bringt nichts und schadet eher", warnt Oliver Schmidtlein.
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