Statt der versprochenen 28 Grad ohne Niederschläge, gab es Regen ohne Ende - der Urlaub fiel ins Wasser. Deswegen verklagte eine Russin die örtlichen Meteorologen.

Statt der versprochenen 28 Grad ohne Niederschläge sei sie bei heftigem Regen nass bis auf die Knochen geworden, sagte die Frau der Moskauer Tageszeitung Nowyje Iswestija.

Regen, ddp

Nass bis auf die Knochen - dabei war schönes Wetter angesagt. Eine Touristin verklagt nun den Wetterdienst. (© Foto: ddp)

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Zudem habe sie sich erkältet. Bei einer entsprechenden Vorhersage hätte sie ihren Urlaub nie angetreten. Der Wetterdienst soll ihr nun die Reisekosten erstatten.

Ungenaue Wettervorhersagen seien ein häufiges Ärgernis für Russlands Landwirte und Urlauber, schreibt Nowyje Iswestija. Da der staatliche Wetterdienst stark unterfinanziert sei, arbeiteten die Meteorologen in den Regionen oft wie vor 30 Jahren.

Messdaten würden von den einzelnen Wetterstationen stündlich per Fernschreiber an die Zentrale weitergegeben. Computer fehlten fast vollständig.

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(dpa)