Was wird besser, was schlechter: Von Sonntag an gilt der Winterfahrplan bei der Deutschen Bahn - das ändert sich für die Fahrgäste.
Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember müssen sich die Fahrgäste auf einige Neuerungen einstellen - und einige Passagiere tiefer in die Tasche greifen. Die Änderungen auf einen Blick.
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Ticketpreise
Normale Fahrkarten und Zeitkarten im Regionalverkehr außerhalb der Verkehrsverbünde werden im Schnitt 1,9 Prozent teurer. Im Fernverkehr - also bei ICE, Intercity und Eurocity - bleiben die Preise dagegen erstmals seit 2002 zum Jahreswechsel stabil.
Quer-durchs-Land-Ticket
Damit können bis zu fünf Reisende montags bis freitags einen Tag bundesweit Regionalzüge nutzen. Es kostet 42 Euro für die erste Person und je sechs Euro für bis zu vier weitere, also maximal 66 Euro. Eltern oder Großeltern können Kinder oder Enkel bis 14 Jahre gratis mitnehmen. Das Sonderticket war nach einem Test zwischenzeitlich eingestellt worden und wird nun wieder angeboten.
Schönes-Wochenende-Ticket/Ländertickets
Das Schönes-Wochenende-Ticket für gemeinsame Nahverkehrsfahrten von bis zu fünf Reisenden an Samstagen oder Sonntagen wird zwei Euro teurer. Im Internet und am Automaten kostet es künftig 39 Euro, am Schalter 41 Euro. Die Preise der unterschiedlichen Ländertickets werden um einen Euro erhöht.
Fahrgastrechte-Formular
Das bei allen Bahnen gültige Formular, mit dem Reisende bei großen Verspätungen eine Entschädigung beantragen, wird einfacher und kürzer. So müssen Daten zur genutzten Fahrkarte nicht mehr eingetragen werden. Ab einer Stunde Verspätung gibt es 25 Prozent des Preises zurück, ab zwei Stunden Verspätung die Hälfte der Kosten.
Winteränderungen beim ICE
In den neuen Fahrplan wurden Änderungen auf bestimmten ICE-Linien aufgenommen, die bis 19. März befristet sind. Zum Beispiel fahren teils Intercity statt ICE, manche ICE haben nur einen statt zwei Teile. Auf der Linie Bremen-Hannover-München werden fünf Direktverbindungen zu Umsteigeverbindungen.
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(dpa/kaeb)
UN-Tourismusorganisation
Träumen, planen, reisen
Die Bahn muss jetzt 500 Mio. € jährlich an den Bundeshaushalt abliefern, um Klientelwahlgeschenke zu finanzieren.
Die Politik versucht immer noch die Bahn an die Börse zu bringen. Dazu müssen steigende Gewinne erzeugt werden, um einen kleinen Erlös zu erbringen.
Die vielen unrentablen Neubaustrecken, bei denen die Kosten explodieren, müssen finanziert werden.
Und es muss Geld her, damit im Ausland Mitbewerber aufgekauft werden können.
Daher wird das Schienennetz von der DB AG auch weiterhin auf Verschleiss gefahren und bei schlechtem Wetter geht halt mangels Wartung und Personal nichts mehr.
All das verursacht die Preissteigerungen und den schlechten Zustand UNSERES Volkseigentums DB AG. Die Politik könnte ohne weiteres Vorschreiben, das Gewinne aus dem Netz in dieses Reinvestiert werden muss. Tut sie aber nicht, da die DB AG als Melkkuh herhalten muss und diese dies auch nicht will, da auch Herr Grube lieber das Geld international verzockt..
Wir Fahrgäste bezahlen mit unseren Steuern und den Fahrpreisen keine Darseinsvorsorge im Bereich der Mobilität, sondern die Spekulationen und Großmannsucht von Politik und Konzern.